Büroeinweihung Horváth weiht neuen Hauptsitz mit dem Thema Transformation ein

Das Stuttgarter Beratungshaus Horváth hat seinen neuen Hauptsitz in Stuttgart mit einer Veranstaltung eingeweiht. Redner dabei waren u. a. Dr. Danyal Bayaz, Finanzminister von Baden-Württemberg, Filiz Albrecht von der Robert Bosch GmbH und der Horváth-Alumni Dr. Marco Adelt, Gründer und Vorstand des Fintechs Clark.

Helmut Ahr, Sprecher des Vorstands der Horváth AG, bei seiner Begrüßung (Bild: Horváth).

Ganz in der Nähe der Stuttgarter Innenstadt, im Stadtteil Feuersee, wurde Ende September der neue moderne Hauptsitz von Horváth eingeweiht, der bereits seit Anfang 2022 auf über 6.000 Quadratmetern auf fünf Etagen Arbeitsplatz für bis zu 300 Beratende bietet.

Büroleiter des Stuttgarter Standorts ist Horváth-Partner Andreas Brauchle, der gemeinsam mit Helmut Ahr, Sprecher des Vorstands, durch den Abend führte. Die größere Bürofläche wird lt. Helmut Ahr perspektivisch auch dringend benötigt, da Horváth allein in diesem Jahr 250 neue Mitarbeitende einstellen wird. 2022 liefe bislang sehr gut, so Ahr weiter, aktuell läge das Unternehmen 20 Prozent über den Vorjahreszahlen. Nicht nur in seiner Begrüßung wurde der im Juni verstorbene Unternehmensgründer Prof. Péter Horváth erwähnt.

Neben drei Redebeiträgen zum Thema „Transformation“ gab es im Anschluss schwäbisch-angehauchtes Fingerfood und einen Auftritt der Sängerin LOI für die ca. 120 Gäste, die den Weg in die Rotebühlstraße gefunden hatten.

Transformationen in Politik und Verwaltung

Den Anfang machte der grüne Finanzminister von Baden-Württemberg, Dr. Danyal Bayaz, der in seinem Vortrag zum Thema „Transformation“ deutlich machte, mit welchen Herausforderungen das Land Baden-Württemberg, die Verwaltung und die Politik aktuell zu kämpfen hätten. Er erlebe einen Spagat zwischen dem „Dringlichen“, das aktuell getan werden muss. Transformation wäre dagegen aber das „Wichtige“ zu tun. Aus seiner Sicht muss sich auch der Staat und die Verwaltung transformieren, um bei Themen wie der Digitalisierung auf Augenhöhe agieren zu können. Kernsätze seiner Rede waren Aussagen wie:

„In Sachen Schnelligkeit mehr Tempo zulegen“. „Mehr Mut haben Prototypen zu bauen.“ „Mehr Fehlerkultur zulassen“.

Die Transformationen in der Arbeitswelt

Nach Bayaz sprach Filiz Albrecht, Geschäftsführerin und Arbeitsdirektorin der Robert Bosch GmbH, über die Transformation in der Arbeitswelt bei Bosch und in der deutschen Wirtschaft insgesamt. Strukturwandel kriegen wir hin, so ihr Credo. Strukturbrüche sollten stattdessen vermieden werden. So hat sich Bosch auch der „Allianz der Chancen“ angeschlossen, einer Initiative von 40 Unternehmen, die sich gemeinsam den aktuellen transformativen Herausforderungen am Arbeitsmarkt stellen.

Die träge Versicherungswirtschaft

Den Abschluss machte Dr. Marco Adelt, bis Sommer 2015 selbst noch Horváth-Berater, der nach seinem Weggang die Clark Holding gründete, ein Versicherungs-Fintech, lt. eigener Aussage mittlerweile Unicorn unter den Start-ups (d. h. ein Start-up mit einer Bewertung größer als 1 Milliarde US-Dollar). Adelt betonte die Notwendigkeit, mit der sich die aus seiner Sicht träge Versicherungswirtschaft transformieren müsse, um nicht die gleichen Fehler wie die deutschen Universalbanken zu begehen.

„Trägheit macht unvorsichtig“ so seine Warnung an die anwesenden Versicherungsleute.

„Wir leben als Deutschland seit zwanzig Jahren aus der Substanz“, der Wohlstand fließe mittlerweile aus Deutschland ab, was er am Beispiel der wenigen deutschen Apps unterstrich, die heute noch auf einem Smartphone zu finden wären. Am Beispiel des eigenen Start-ups beschrieb er, dass es zwar gute Finanzierungsmöglichkeiten in der Frühphase in Deutschland gäbe, aber spätestens in Series A und B wären nur noch ausländische Finanzinvestoren am Verhandlungstisch gewesen.

Ein versöhnlicher Abschluss auf der Dachterrasse

Der Aufstieg in die Dachterrasse zum „gemütlichen Teil“ half dabei den insgesamt trüben Ausblick, den alle drei Beiträge vermittelten, etwas zu verarbeiten. Auch der Auftritt der 19 Jahre alten Sängerin LOI aus Mannheim brachte gemeinsam mit dem ausgezeichneten Catering die Gäste wieder auf andere Gedanken.

 

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