KPMG-Umfrage Zuversicht in Wachstum der Weltwirtschaft sinkt

Zwei von drei Vorstandschefs großer Unternehmen (65 Prozent) rechnen damit, dass die Weltwirtschaft in den kommenden drei Jahren wachsen wird. Doch im Vergleich zum Vorjahr sind weniger CEOs optimistisch. Gründe sind geopolitische Faktoren wie Trump-Präsidentschaft, "Brexit" und Migration, die für zunehmende Unsicherheit sorgen und wachsenden Einfluss aufs Geschäft haben.


65 Prozent der CEOs sind für die kommenden drei Jahre zuversichtlich, dass die Weltwirtschaft wachsen wird. Das sind deutlich weniger als 2016 (80 Prozent). Und auch die Zuversicht in das Wachstum der eigenen Branche ist zurückgegangen - auf 69 Prozent (von 85 Prozent 2016). Deutsche Unternehmen sind jedoch vergleichsweise optimistisch: Immerhin 77 Prozent gehen davon aus, dass die Weltwirtschaft in den kommenden drei Jahren wachsen wird.

Unternehmen reagieren auf Unsicherheiten

Für Ungewissheit bei der Einschätzung der wirtschaftlichen Lage sorgen zahlreiche Faktoren: Brexit-Folgen, Trump-Präsidentschaft, Migration, Disruption, Cyber-Risiken. Für die Hälfte der Unternehmen (52 Prozent) hat diese Unsicherheit nach eigenen Angaben einen Einfluss auf das eigene Geschäft wie schon seit vielen Jahren nicht mehr. Viele - nämlich 69 Prozent - haben darauf bereits reagiert, indem sie neue Experten in das Führungsteam geholt haben, um potenzielle Risiken besser erkennen zu können.

Zur wachsenden Unsicherheit trage laut KPMG auch die zunehmende Branchenkonvergenz bei, der sich praktisch sämtliche Unternehmen stellen müssten. Die meisten CEOs betrachteten dies jedoch eher als Chance, ihr Geschäftsmodell zu verändern. Sie würden darauf setzen, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, um noch erfolgreicher zu werden - nach dem Motto 'Disrupt and Grow'.

Zur Studie: Für die KPMG-Studie "Global CEO Outlook Survey" wurden fast 1.300 Vorstandschefs von großen Unternehmen aus zehn Ländern befragt, darunter 125 aus Deutschland. Alle Unternehmen verzeichnen einen Umsatz von mindestens 500 Mio. US$; ein Drittel sogar von mehr als 10 Mrd. US$.

ah

 

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