Die große CONSULTING.de Gehaltsstudie

74.000 Euro – so hoch liegt das mittlere Bruttojahresgehalt eines festangestellten Consultants. Die Entlohnung wird allerdings maßgeblich von zahlreichen personenbezogenen Faktoren beeinflusst. Dies geht aus der CONSULTING.de-Gehaltsstudie 2016 hervor, an der mehr als 500 Berater aus verschiedenen Beratungsfeldern, Branchen, Unternehmensgrößen und Führungsebenen teilgenommen haben.

Zur Studie

Auf über 70 Seiten stellen wir Ihnen unsere Erkenntnisse aus der großen CONSULTING.de Gehaltsstudie 2016 vor. Die kostenfreie Studie beantwortet umfassend Fragen rund um die Verdienstmöglichkeiten von Consultants:

  • Wie hoch sind die Fixgehälter in der Branche in Abhängigkeit von allen relevanten Einflussfaktoren?
  • Wie entwickelt sich das Gehalt von Consultants im Laufe der Beraterkarriere?
  • Welchen Einfluss haben Führungsverantwortung, Karrierelevel, Unternehmensgröße usw.?
  • Wie hoch sind variable Gehaltsanteile und welche Zusatzleistungen können erwartet werden?
  • Wie ist es um die Arbeitszufriedenheit, das Arbeitsklima und die Wertschätzung in der Branche bestellt?

Wesentlichen Einfluss auf das Gesamtgehalt eines Beraters haben neben Aspekten wie Führungsverantwortung, Berufserfahrung und Bildungsabschluss auch arbeitgeberbezogene Faktoren wie Unternehmensgröße und Bundesland. Die einzelnen Punkte fallen unterschiedlich stark ins Gewicht, wobei die Position im Unternehmen eine ganz wesentliche Rolle spielt. So verdienen Geschäftsführer im Mittel 174.000 Euro, Consulter mit Führungsverantwortung liegen bei 109.000 Euro. Deutlich weniger verdienen hingegen Berater ohne Führungsverantwortung: hier liegt das Jahresgehalt im Mittel bei 66.000 Euro (alle genannten Werte inkl. variabler Gehaltsanteile).

Insgesamt ist die Spanne der Gehälter sehr groß: der im Rahmen der Studie ermittelte Spitzenwert liegt bei 320.000 Euro, der niedrigste hingegen bei unter 40.000 EUR. Die enorme Differenz zwischen Minimum und Maximum ist darin zu begründen, dass sich in der Stichprobe sowohl Berufseinsteiger als auch Spitzenverdiener befinden.

Consulting-Branche: Arbeitszufriedenheit steigt mit Führungsverantwortung

Die Arbeitszufriedenheit in der Consulting-Branche ist insgesamt recht hoch. Bemerkenswert dabei: die Zufriedenheit steigt deutlich mit der Führungsverantwortung. Von den Beschäftigten ohne Führungsverantwortung haben insgesamt 18 Prozent angegeben, sie seien „sehr zufrieden“ mit ihrem Arbeitsplatz. Der mit 44 Prozent größte Teil bezeichnet sich immerhin als „zufrieden“. Ein noch deutlich positiveres Bild von ihrem Arbeitsplatz zeichnen die Geschäftsführer: mehr als zwei Drittel (67 Prozent) der Befragten geben an „sehr zufrieden“ zu sein, immerhin „zufrieden“ sind weitere 30 Prozent.

Eine nicht unwesentliche Bedeutung für die Arbeitszufriedenheit hat die positive Einschätzung des eigenen Gehalts. Insgesamt ist knapp die Hälfte der Befragten mit ihrem Gehalt recht zufrieden, jedoch zeigt sich insgesamt ein differenziertes Bild. Zufrieden sind vor allem ältere Consultants (47 Prozent bei den über 35-Jährigen) und solche, die in eher kleineren Unternehmensberatungen bis 200 Mitarbeiter tätig sind (ebenfalls 47 Prozent). Insbesondere Geschäftsführer befinden ihr Gehalt als angemessen. Die Gruppe der mit dem Gehalt Unzufriedenen besteht vor allem aus jüngeren Unternehmensberatern bis 35 Jahre (71 Prozent) und überdurchschnittlich vielen Consultants ohne Führungsverantwortung (79 Prozent). Tatsächlich liegen die Fixgehälter der Unzufriedenen konstant unter denen, die mit ihrem Gehalt zufrieden sind. So verdienen beispielsweise die Unzufriedenen ohne Führungsposition über alle Altersklassen und Unternehmensgrößen hinweg weniger als die Zufriedenen.

Gründe für den Einstieg ins Consulting: Alle sechs Monate eine neue Welt

Der Unternehmensberater-Branche eilt der Ruf voraus, besonders abwechslungsreich zu sein – insbesondere aufgrund der häufig projektbezogenen Tätigkeiten. Genau dies ist auch für viele der Grund, beruflich in die Unternehmensberatung einzusteigen. Auf die Frage nach den Beweggründen für die Berufswahl benannten mehr als die Hälfte (57 Prozent) der befragten Consultants Aspekte, die sich unter der Überschrift „Abwechslung und Vielseitigkeit“ zusammenfassen lassen. Auch die Tätigkeit als solche, beziehungsweise die Projektarbeit generell, übt auf viele der in der Branche Beschäftigten einen Reiz aus. Das Gehalt selbst scheint hinter diesen Aspekten doch eher zurückzustehen: Nur 11 Prozent der Befragten benannten diesen Punkt als maßgeblich für ihre Berufswahl.

Zur Studie:

CONSULTING.de hat in Kooperation mit dem Softwareanbieter Questback mehr als 500 Berater zu deren individuellen Einkommenssituation und branchenbezogenen Soft Facts befragt. 67 Prozent der Befragten sind Mitarbeiter ohne Führungsverantwortung und 25 Prozent der Stichprobe sind Führungskräfte verschiedener Führungsebenen. Bei den verbleibenden 8 Prozent handelt es sich um Geschäftsführer. Die Erhebung, der die aufgeführten Ergebnisse zugrunde liegen, fand im Zeitraum vom 02. Juni bis 19. September 2016 statt.

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