Affiliate Business als Geschäftsmodell: Wie funktioniert das?

Affiliate Business Modell

Online-Werbung wird immer wichtiger. Mit Afflitate Links wollen Unternehmen vermehrt Angebote und Einnahmen durch digitale Werbung ausbauen - Geld verdienen, wenn die Links gezielt eingesetzt werden. Doch was steckt hinter diesem Geschäftsmodell? Wie werden diese Links abgerechnet und welche Vermutungen lassen sich in Zeiten von Homeoffice und digitaler Lösungen für die Zukunft treffen?

Statistik-Laptop-Big Data (Bild: Carlos Muza - unsplasch)

Mit Affiliate Business soll sich Geld verdienen lassen - die Bedeutung von Affiliate Links und dessen Möglichkeiten der Einbindung in ein Geschäftsmodell (Bild: Carlos Muza - Unsplash).

Egal, ob es um Blogs, Webseiten oder um Instagram geht - es ist immer wieder die Rede vom Affiliate Business, bei dem durch sogenannte Affiliate Links Geld verdient wird. Viel Geld, zumindest dann, wenn die Links gezielt eingesetzt werden und wenn die Webseite oder der Blog auch genug Besucher haben, damit die Partnerlinks Klicks bekommen. Hohe Einnahmen sind bei der richtigen Umsetzung durch das Affiliate Business möglich.

Allerdings ist dafür ein genauer Blick auf die Möglichkeiten und auf die Funktionsweise des Affiliate Business erforderlich, da sonst die Chancen kaum ausgeschöpft werden. Das ist auch der Grund, warum so viele Betreiber einer Webseite oder eines Blogs fast keine sichtbaren Einnahmen durch Affiliate Links erzielen und dabei annehmen, dass dieses Geschäftsmodell sich im Allgemeinen gar nicht lohnt.

Was steckt hinter dem Geschäftsmodell?

Zunächst einmal wollen wir uns das Affiliate Business als Geschäftsmodell ansehen und prüfen, wie es wirklich funktioniert. Es handelt sich hier um ein Partnerprogramm, also um eine Kooperation mit einem Online-Shop oder einem Anbieter für Produkte oder Dienstleistungen.

Die vielleicht bekannteste Partnerschaft besteht mit Amazon, sodass es wenig wundert, dass bei zahlreichen Webseiten und Blogs Links vorhanden sind, die zu Produktseiten bei Amazon führen. Doch es gibt natürlich noch sehr viele weitere Partner, die genutzt werden können. Der Betreiber einer Webseite oder eines Blogs meldet sich bei einem solchen Partnerprogramm an und baut die Links an geeigneter Stelle auf der eigenen Seite ein.

Der Leser klickt auf den Link und kauft im besten Fall etwas im Anschluss. Dafür zahlt der Partner eine Kommission, die bezüglich der genauen Höhe auch mit der Umsatzhöhe beim Einkauf zusammenhängt. Ein Leser wird nur auf den Link klicken, wenn dieser so eingefügt wird, dass tatsächlich Interesse an den Produkten besteht und das Angebot auch zur eigenen Geschäftsidee oder Darstellung passt. Das wäre in der Zusammenfassung die Idee hinter dem Affiliate Business.

Eine Person, die vom Affiliate Marketing profitiert, ist z.B. der Casino Experte Martin Hill von onlinecasino.at. Mit seinen Testberichten bietet er einen Mehrwert und verdient gleichzeitig Geld über Provisionszahlungen, sofern sich User über seine Links bei den Casinos registrieren.

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Die Bedeutung von Affiliate Links und die Möglichkeiten

Insgesamt wird Online-Werbung immer wichtiger und viele Unternehmen bauen sowohl ihre Angebote als auch die Einnahmen durch digitale Werbung aus. Letztendlich handelt es sich bei Affiliate Links schließlich auch um nichts anderes als um Online Werbung. Jeder Klick zählt allerdings bei den Affiliate Links im Gegensatz zur klassischen Online Werbung in Form von Anzeigen oder Werbebannern nicht. Vielmehr kostet die Einrichtung von Affiliate Links den Betreiber eines Blogs oder von einer Webseite nichts.

Außerdem muss der Partner nur dann zahlen, wenn wirklich etwas bei ihm gekauft wird und nicht nur für den Besuch der Person oder für einen Klick auf den Link. Daher wundert es weniger, dass es sich um ein sehr beliebtes Geschäftsmodell handelt, dass auch in Zeiten von immer weiter steigenden Klickkosten bestehen bleibt.

Letztendlich hat jeder Betreiber einer Webseite die Möglichkeit, solche Links in die eigenen Texte einzubauen und sich dadurch etwas dazuzuverdienen. In der Praxis ist aber schon eine gewisse Reichweite von der Webseite mit einigen Besuchern erforderlich, um überhaupt Einnahmen zu erzielen. Stellen Sie sich einmal vor, nur jeder 20. Besucher klickt vielleicht auf den angebotenen Affiliate Link und davon kauft auch nur jeder 5. etwas über diese Seite. Dann müssten schon einige Besucher auf die Seite kommen, damit höhere Einnahmen als einige Cents oder Euro im Monat erzielt werden.

Erfolgreiche Betreiber einer Webseite oder eines Blogs schaffen es aber, zehntausende Besucher pro Woche zu bekommen und haben entsprechend gute Chancen, Umsätze mit dem Affiliate Business zu erzielen. Nicht wenige Betreiber einer Webseite könnten sogar von diesen Umsätzen leben - oder erhalten zumindest einen sehr guten Nebenverdienst.

Ausblick: Bleibt das Affiliate Business interessant?

Tatsächlich verändert sich die aktuelle Geschäftswelt immer mehr. Das Homeoffice wird im Jahr 2020 aufgrund der Entwicklungen in der Welt so populär wie nie zuvor und ganz neue Geschäftsideen und Geschäftsmodelle gehören mit dazu. Außerdem zeigen Angestellte immer mehr von ihrem wahren Ich, verstellen sich weniger und sind genau wie Selbstständige immer mutiger, wenn es um neue Ideen geht.

Auch das Affiliate Business dürfte bei einem stärkeren Blick auf digitale Lösungen und auf den jetzt stark vertretenen Trend in Bezug auf Online-Käufe noch einmal an Fahrt gewinnen. Hier kommt es vor allem darauf an, dass die angebotenen Links wirklich zu den Interessen der Besucher auf der Seite passen. Denn nur in einem solchen Fall ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass auf einen Affiliate Link geklickt wird und tatsächlich Einnahmen generiert werden können.

Ohne die Ansprache der Besucher, also der persönlichen Zielgruppe, wird das Affiliate Business auch in Zukunft nur sehr wenig einbringen. Richtig umgesetzt, bleiben die Möglichkeiten in jedem Fall spannend.

Überhaupt lässt sich weiterhin Geld mit dem Internet sowie mit sozialen Medien machen - auch ohne ein Influencer mit unzähligen Fans zu sein. Es muss nur richtig angegangen werden: Mit dem passenden Thema, mit Geduld und einem guten Gespür für die eigene Zielgruppe, ihre Bedürfnisse und ihre Wünsche.

mvw

Veröffentlicht am: 14.10.2020

 

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