Spryker – Ein innovatives E-Commerce-Betriebssystem für den B2B-Bereich

Software

Nicht nur das Marketing hat den Bereich der B2B-Geschäfte spannend geprägt. Auch der Verkehr von Industrie- und Handelsgütern zwischen zwei oder mehreren Unternehmen wird immer mehr mit diesem Begriff verbunden. Damit dabei alles gut sortiert und auch im Hintergrund gut administriert ablaufen kann, werden immer häufiger E-Commerce-Betriebssysteme wie Spryker in den Arbeitsprozess eingebunden.

Gerade B2B-Firmen brauchen individuelle Software-Lösungen (Bild: Gerd Altmann - Pixabay)
Gerade B2B-Firmen brauchen individuelle Software-Lösungen (Bild: Gerd Altmann - Pixabay)

Damit dabei alles gut sortiert und auch im Hintergrund gut administriert ablaufen kann, werden immer häufiger E-Commerce-Betriebssysteme wieSpryker in den Arbeitsprozess eingebunden. Dabei ist über die Auswirkungen des Einsatzes des Systems im B2B-, anders als im B2C-Segement des Handels, relativ wenig bekannt. Eine Studie des Forschungsinstituts ibi research an der Universität Regensburg hat sich angeschickt, diese Wissenslücke zu schließen.

Was ist Spryker?

In der Verwendung bei komplexen und anspruchsvollen E-Commerce-Projekten liegt die Stärke von Spryker. Das E-Commerce-Betriebssystem versteht sich dabei nicht als ein System, dass mit einer sogenannten Out-of-the-Box-Lösung (OOTB) operiert. OOTB-Lösungen inkludieren bereits bei der Installation des Systems alle Betriebsmittel, ohne dass eine nachfolgende Anpassung an die Anforderungen des Betreibers erfolgt (und nötig ist).

Spryker verfolgt hier einen anderen Ansatz. Diesen kann man agil oder dynamisch nennen. Das heißt, dass nicht ein abgeschlossenes Programm die Basis bildet, sondern eine ganze Insellandschaft an unabhängigen Modulen, die jeweils eine eigene Funktion abbilden. Diese werden vergleichbar mit Brücken über API verbunden. So können Anwender Spryker an immer neue Gegebenheiten anpassen. Das System erlaubt es auch, problemlos über diese Brücken mit anderen Systemen verbunden zu werden. Damit ist Spryker nicht auf ein bestimmtes Frontend festgelegt.

Vorrangig werden Bestellungen noch schriftlich gemacht

Die vom Forschungsinstitut ibi research durchgeführte Umfrage hat sich nun mit der Thematik auseinandergesetzt, wie Spryker für B2B-Unternehmen performt. Dabei sollte am Beginn festgehalten werden, dass jedes fünfte der 173 befragten Unternehmen schon heute mehr als die Hälfte seines Jahresumsatzes im Onlinehandel macht. Laut den Aussagen der Befragten läuft aber trotz der digitalen Möglichkeiten noch immer der Großteil der Bestellungen schriftlich ab. Bei 25 Prozent der Studienteilnehmer bewegt sich der Anteil der Online-Umsätze im Vergleich mit dem Gesamtumsatz sogar unter fünf Prozent.

Den Trend, dass sich immer mehr Unternehmen in den kommenden fünf Jahren mit Lösungen wie Spryker auf die Online-Abwicklung konzentrieren, sehen immerhin 89 Prozent der Befragten. Dabei sind es vor allem geschlossene Online-Plattformen und ebensolche Online-Shops, die für Kunden hier attraktiv und zunehmend relevant werden. Laut der Befragung bevorzugen schon heute 40 Prozent der B2B-Einkäufer einen Online-Shop. Und diese Zahl, so vermuten zum Beispiel der Spryker Solution Partner basecom, werde in den kommenden Jahren weiter steigen.

B2B-Online-Shops bleiben noch hinter den Erwartungen zurück

In der Studie gaben die Einkäufer kleiner und großer B2B-Unterehmen an, dass man in ihren Abteilungen besonders hohen Wert auf einen effizienten Bestellvorgang und -ablauf lege. Damit scheint klar zu sein, dass diesbezügliche Funktionen und auch dahingehende Informationen ein wichtiger Erfolgsfaktor im B2B-Geschäftsbereich werden wird. Ein Indiz für die Wichtigkeit einer umfassenden Information ist die Aussage von immerhin 91 Prozent aller Studienteilnehmer, dass eine Verfügbarkeitsanzeige für jedes Produkt den Kaufprozess beeinflusse. Nach den Erhebungen der Studienmitarbeiter haben aktuell lediglich 76 Prozent aller untersuchten B2B-Online-Shops eine solche Anzeige.

Abschließend kann man sagen, dass Unternehmen im B2B-Bereich aktuell bei E-Commerce-Betriebssystemen wie Spryker Nachholbedarf haben, die Branche dies aber erkannt hat. Viele Experten gehen davon aus, dass hier bald umfänglich nachgerüstet wird. 

Christoph Jung

Christoph Jung leitet den Geschäftsbereich Spryker bei dem Softwaredienstleister basecom aus Osnabrück. Als flexible und innovative E-Commerce-Technologie ist das Spryker Commerce OS seit 2018 Bestandteil des Portfolios der Osnabrücker E-Commerce-Spezialisten.

Veröffentlicht am: 24.02.2020

 

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