Was erfolgreiche Webseiten ausmacht

Must-Haves bei Websites

Welche Kriterien muss eine Webseite erfüllen, um im World Wide Web erfolgreich zu sein? Abgesehen von der Gestaltung, sind noch weitere Aspekte, wie zum Beispiel zu aufbereitete Informationen und eine einfach Orientierung wichtig. Hier erfahren Sie, was sie bezüglich des Datenschutzes und der Suchmaschinenoptimierung wissen sollten.

Eine gute Website begeistert Suchmaschinen und Besucher gleichermaßen (Bild: Glenn Carstens Peters - Unsplash)

Eine gute Webseite mag immer noch die Visitenkarte im Netz sein, doch reicht eine irgendwie gestaltete Seite nicht mehr aus. Natürlich muss sie optisch gut aussehen und den jeweiligen Berater repräsentieren, doch ohne notwendige und gut aufbereitete Informationen genügt auch die designstarke Webseite nicht. Eine gute Webseite übernimmt praktisch den Job des virtuellen Verkäufers, denn sie leitet Besucher dazu, sich die angebotenen Produkte anzusehen oder sich für die Dienstleistung besonders zu interessieren. Aber wie gelingt so eine Seite? Wie schaffen es gute Webseiten, Besucher quasi automatisch zu einer gewünschten Aktion zu überreden? Die Antwort ist: Durch eine gute Strukturierung und durchaus durch viel Arbeit. Dieser Artikel gibt einige Tipps.

Das Design ist der Schlüssel

Es gibt unzählige Studien über das Verhalten von Webseitenbesuchern. Praktisch jede Agentur führt ihre eigenen Studien durch. Und oft kommt ein sehr sinniger, wenn auch absolut einfacher Merksatz heraus: Die meisten Menschen denken rechtslastig. Was radikal klingt, zeigt sich darin, dass Newsletter- oder Angebotsseiten, deren Button rechts angeordnet ist, häufiger angeklickt werden.

Was dies mit dem Design zu tun hat? Alles! Das Design einer Webseite muss schon auf die jeweiligen Nutzer abgestimmt sein. Eigene Vorstellungen oder Liebhabereien spielen hier nur eine untergeordnete Rolle, denn letztlich entscheidet die Masse der Seitenbesucher. Möchte diese einen Button oben rechts, so gehört er dort hin. Natürlich kommt es noch auf andere Maßgaben an:

  • Durchdacht - Designer nutzen meist das Wireframing für den Aufbau einer Webseite. Dieses bietet einen genauen Überblick über die Struktur und erklärt genau, wohin einzelne Punkte kommen. Auch dient das Wireframing dazu, unterschiedliche Websitetypen auf einen Nenner zu bringen: Blogs, Landingpages, Produktseiten. Im Endeffekt ist es für den Seitenbesucher wichtig, dass alle unterschiedlichen Bereiche einer Webseite so ähnlich sind, dass die Navigation mühelos funktioniert. Trotzdem können die Designs je nach den individuellen Anforderungen variieren. Eine gute Webdesign Agentur hilft hier, alle wichtigen Anforderungen an eine moderne Website zu erfüllen.
  • Deutlich - kein Seitenbesucher mag sich die Mühe machen, umständlich hier und dort zu klicken. Das kennt auch jeder von sich selbst: Wer die gewünschten Informationen nicht findet, der nutzt eine andere Seite. Gerade die Startseite oder der oberste Teil einer Landingpage müssen deutlich machen, was hier geboten wird.
  • Wie gelingt das? - ein CMS bietet die meisten Möglichkeiten, da es alle Facetten hervorragend bündelt. Mitunter hilft hier Wordpress, welches mühelos mit eigenen Designs vervollständig werden kann. Zudem bieten die 'Baukastenlösungen' die Option, kostengünstig und schnell das Grundgerüst aufzubauen, wodurch natürlich mehr Budget und Zeit für die Inhalte bleibt.
  • Landingpages als Schlüssel - Landingpages müssen heute ebenfalls eine gute Optik, aber auch eine gewisse Informationsfülle bieten. Dafür ist es wichtig, hervorragende Werbetexte und entsprechende grafische Elemente zu vereinen.

Die wenigsten guten Webseites entstehen über Nacht. Wer glaubt, Apple hätte die Webseites von heute auf morgen erstellt, der irrt sich: Sie alle sind das Ergebnis von Fail und Error und bedingen ständige Anpassungen. Die Anpassung ist insbesondere wichtig, um das beste Nutzererlebnis für mobile Endgeräte zu erhalten. Viele Besucher surfen nur noch auf Smartphones und Tablets - eine hervorragende Desktopwebseite mag für diese Nutzer auf dem mobilen Gerät ein wahrer Grauen sein.

SEO darf nicht fehlen

Leider genügt die beste Webseite nicht, um aus der Masse hervorzustechen. SEO ist nach wie vor das A und O des Gefundenwerdens. Allerdings ist SEO nicht mehr die bloße Aneinanderreihung möglichst vieler Keywords. Google ist intelligenter geworden und achtet stark auf Inhalte. Das heißt:

  • Informationen - die Webseite muss Informationen bieten. Dienstleister schreiben klipp und klar, welche Leistungen sie bieten, was diese behalten und wie sie diese anbieten. Shopbetreiber hingegen legen Wert auf die Produktbeschreibungen. Die Maßgabe ist, dass der Seitenbesucher klüger werden muss, wenn er die Seite besucht.
  • Natürlichkeit - die heutigen Texte dürfen nicht überoptimiert sein. Früher galt, dass in einen Text über Hundefutter möglichst jedes dritte Wort eben Hundefutter war. Und heute? Die Natürlichkeit ist gefragt. Letztendlich gilt die Maßgabe, dass ein guter Text über Hundefutter automatisch alle notwendigen Keywords enthalten wird: Nährstoffe, Nährstoffgehalt, Futtermenge, Inhaltsstoffe, Hunde und so weiter. Das Beispiel lässt sich auf alle Themen ausweiten: Sobald ein Text sich wirklich mit der Materie befasst, so werden die relevanten Suchbegriffe automatisch genutzt. Kein Text über den Klimaschutz kommt ohne die Natur aus. Kein Text über Badebekleidung ohne Schwimmbad, Pool und Meer.
  • Google My Business - diese Option von Google sollte schlichtweg immer genutzt werden. Sie bietet einfach eine erhöhte Sichtbarkeit bei überschaubarem Ansatz, sofern alles richtig gemacht wird.

Doch auch die Texte selbst müssen aufbereitet werden. Gelockert mit Bildern, Videos und ausreichend Zwischenüberschriften fällt nicht nur das Lesen einfacher, auch die wichtigen Informationen treten besser ins Bild. Diese dürfen durchaus in eine eigene Textbox gepackt und kurz zusammengefasst werden. Ein komplettes Google My Business Guide bietet die Vorteile, sowohl alle Optimierungsmöglichkeiten um erkennt zu werden.

Datenschutz und Sicherheit: Bei Google immer wichtiger

Der Datenschutz und die Sicherheit spielen für Webseitenbetreiber ohnehin eine große Rolle, denn sie müssen sich an die DSGVO halten. Doch auch Google stuft gute Webseiten automatisch höher an. Es gilt:

  • Cookie-Banner - das ist absolute Pflicht. Die Provider bieten es meist gemeinsam mit der Webseite an, doch schon beim Banner können Unternehmen viele Fehler machen. Ist es für den Nutzer kaum möglich, 'alles akzeptieren' zu umgehen, so verlassen schon etliche Menschen die Seite. Zusätzlich ist hier auch juristisch Vorsicht geboten, so dass es ohne professionelle Hilfe kaum geht.
  • SSL-Zertifikat - dieses weist die Verschlüsselung aus. Bei Baukastenseiten ist die SSL-Verschlüsselung meist mit dabei, doch auch bei selbst gehosteten Seiten ist sie wichtig. Besonders deutlich tritt die Wichtigkeit bei Onlineshops hervor: User sind darauf geschult, keine Shops ohne Verschlüsselung zu nutzen.

Allein mit Bannern und Verschlüsselung ist es natürlich nicht getan. Auch das Unternehmen selbst muss die Datensicherheit und den Datenschutz beachten. Verarbeitungsverzeichnisse sind nur ein kleiner Bestandteil der Anforderungen.

Auch die Datensicherheit spielt eine wichtige Rolle. (Bild: wattblicker - Pixabay)

Fazit: Eine Webseite bedeutet Arbeit

Die Werbeclips von Websiteanbietern klingen immer so einfach. In wenigen Minuten ist die Webseite erstellt - das stimmt, doch fehlen sämtliche Inhalte und die Anpassung auf die eigenen Bedürfnisse. Eine Webseite bedeutet Arbeit. Unternehmen geben diese Aufgabe wahlweise in die Hände einer professionellen Agentur, oder aber, sie arbeiten sich in die Materie ein. Fakt ist, dass die Website wichtiger ist, als jede andere Werbemaßnahme. Sie stellt das Unternehmen im Netz dar. Und wir alle wissen: Was es bei Google nicht gibt, das existiert auch nicht.

/cb

Veröffentlicht am: 16.12.2020

 

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