Vom Drama, die Richtigen zu finden

Vermittlung von Beratungsleistung: Interview mit Nikolaus Schmidt, KLAITON

Wie funktioniert die Vermittlung von Beratungsleistung? Im Interview verriet uns Nikolaus Schmidt, Co-Founder und Managing Partner von KLAITON, auf was es bei der Vermittlung ankommt.

Nikolaus Schmidt, KLAITON

CONSULTING.de: "Sparen wir uns das Drama", sagt der Sprecher in einem Film, in dem KLAITON vorstellt, wie Beraterinnen und Berater mit Unternehmen zusammengebracht werden. Welches Drama meinen Sie?

Nikolaus Schmidt: Das Drama, den richtigen Berater zu finden! Angefangen von einer mühsamen Recherche im Internet oder ein Abtelefonieren von Bekannten aus dem Business-Netzwerk - der Weg zu einem Berater ist häufig steinig und am Ende steht man doch mit dem falschen "Experten" da. Ein Grund ist, dass eben nicht nur fachliche Qualifikation zählt, sondern auch sogenannte "softe" Komponenten: dazu zählen beispielsweise Persönlichkeitsmerkmale oder Arbeitsweisen. Wer jedoch beispielsweise eine traditionelle Unternehmensberatung mandatiert, kann nicht selbst darüber entscheiden, welche Köpfe genau auf dem Mandat arbeiten. Dieses Problem lösen wir mit unserer Plattform.    

CONSULTING.de: Nun gibt es inzwischen einige Vermittlungsplattformen für Beratung, wie funktioniert Ihre?

Nikolaus Schmidt: Das Besondere an unserer Plattform: Sie ist kuratiert. Das bedeutet, Mitarbeiter von KLAITON entscheiden mithilfe eines mehrstufiges Auswahlverfahren, ob ein Berater oder eine Beraterin in unseren Pool aufgenommen wird. So stellen wir eine hohe Qualität sicher. Unternehmensseitig läuft es ganz einfach ab: In einem ersten Schritt schreibt das Unternehmen das zu bearbeitende Projekt in ca. 10 Minuten aus - unverbindlich und kostenlos. Dies geschieht online oder auch durch ein kurzes Telefonat mit einem unserer Mitarbeiter. Passende Berater oder Beraterinnen, die die ausgeschriebenen Qualifikationen vorweisen erhalten die Beschreibung des Projekts und können sich darauf bewerben. Diese Phase ist komplett anonymisiert. Wenn das Unternehmen sich nun für ein oder mehrere Beraterprofile interessiert, schalten wir die Kontaktdaten frei und der gegenseitige, persönliche Kontakt entscheidet dann über eine Mandatierung. Während des gesamten Projektes steht KLAITON sowohl dem Unternehmen als auch dem Berater als Ansprechpartner zur Verfügung. Bei möglichen Problemen können wir daher schnell und unkompliziert unterstützen. 

CONSULTING.de: Nun könnte es ja passieren, dass eine Vermittlung des Projekts durch KLAITON im Nachhinein beide Seiten nicht glücklich gemacht hat. Kriegen Sie das mit? Wenn es einfach nicht passt, wurde unter Umständen ja viel Geld unnötig ausgegeben.

Nikolaus Schmidt: Dass unnötig viel Geld ausgegeben wurde - dieses Feedback wurde uns bisher noch nie zurückgemeldet. Wir halten regelmäßig mit beiden Seiten Rücksprache, holen Feedback ein und können so bereits kleine Unstimmigkeiten direkt klären. Das ein Unternehmen wirklich unzufrieden ist, kommt jedoch sehr selten vor.

CONSULTING.de: Wie wird Ihre Vermittlungsarbeit vergütet?

Nikolaus Schmidt: Wir erhalten je nach Projektgröße zwischen 10 und 25 Prozent des Beratungshonorars.

CONSULTING.de: Wie komme ich in Ihre Datenbank als freier Berater?

Nikolaus Schmidt: Der erste Schritt ist, sich auf unserer Webseite unter klaiton.com/berater-werden/ zu registrieren. Ein Mitarbeiter aus dem Consultant-Relations-Team von KLAITON kontaktiert Sie und schon startet der eben angesprochene 4-stufige Auswahlprozess. 

CONSULTING.de: Vielen Dank für das Gespräch!

Das Interview führte Tilman Strobel

Veröffentlicht am: 29.11.2018

 

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