Vom Bewerbungsgespräch zur persönlichen Grußkarte

Interview mit Wenjia Su, Porsche Consulting

Die Candidate Experience eines Bewerbers trägt maßgeblich zu seiner Entscheidung für oder gegen ein Unternehmen bei. Wenjia Su verrät, wie sie den Bewerbungsprozess bei ihrem heutigen Arbeitgeber Porsche Consulting erlebt hat.

Porsche Consulting, Wenjia Su (Bild: Porsche Consulting)

Porsche Consulting, Wenjia Su (Bild: Porsche Consulting)


CONSULTING.de:
Wie sind Sie auf Porsche Consulting aufmerksam geworden?

Wenjia Su: Gegen Ende meines Studiums habe ich intensiv über den Einstieg in die Beratung nachgedacht. Mein Professor an der Uni kennt einen Mitarbeiter von Porsche Consulting. Der hatte als externer Doktorand zufällig eine meiner Abschlussarbeiten betreut. Ich habe mich lange mit diesem Berater unterhalten: über die Beratungsbranche im Allgemeinen und natürlich über die Arbeit bei Porsche Consulting. Diese Einblicke aus erster Hand haben mein Interesse verstärkt.

CONSULTING.de: Welche Vorstellung hatten Sie vor Ihrer Bewerbung von dem Unternehmen?

Wenjia Su: Zuerst habe ich die Websites diverser großer Beratungsunternehmen verglichen. Dabei fiel mir der Internet-Auftritt von Porsche Consulting positiv auf, er fiel aus dem üblichen Rahmen: Ich hatte den Eindruck, dass der Mensch und seine Persönlichkeit im Mittelpunkt stehen. Und die Leute, die ich auf der Website gesehen habe, sind heute meine Kollegen. Ihre Bilder und die Texte – damit konnte ich mich gleich identifizieren.

CONSULTING.de: Wann hatten Sie entschieden, sich zu bewerben?

Wenjia Su: Nachdem ich mir die Homepage angesehen und mit meinem persönlichen Kontakt an der Uni gesprochen hatte. Ich wollte nicht in eine reine Strategieberatung, sondern in eine, in der man auch die erarbeitete Strategie in der Praxis umsetzen kann. Porsche Consulting schien mir da die richtige Adresse mit dem richtigen Motto: Strategisch denken, pragmatisch handeln. Mir gefällt, dass ich mal mit Arbeitskittel und Sicherheitsschuhen in der Produktion stehe und ein paar Stunden später mit Business-Kleidung im Managementmeeting sitze. Und inzwischen weiß ich, es war die richtige Entscheidung.

CONSULTING.de: Wie haben Sie sich beworben?

Wenjia Su: Da gab es kein konkretes Stelleninserat, auf das ich reagiert habe. Ich habe mich initiativ auf den Bereich beworben, den ich favorisiert habe – das war das Beratungsfeld Automobilindustrie und Zulieferer.

CONSULTING.de: Wie ging es dann weiter?

Wenjia Su: Es gab zunächst ein Telefoninterview. Ich wurde gebeten, meine Motivation für den Start in einer Unternehmensberatung und speziell bei Porsche Consulting zu beschreiben. Danach folgte das erste persönliche Interview, dafür wurde ich in die Unternehmenszentrale eingeladen. Mir gegenüber saßen meine Gesprächspartner, ein Senior Berater und ein Senior Projektmanager. Dabei musste ich mich in einem Rollenspiel und in einem Case zum Thema E-Mobility beweisen. Das finale Gespräch führte mein heutiger Chef, ein Principal, er leitet unseren Geschäftsbereich. Da bekam ich einen zweiten Case zur Bearbeitung. Und es gab natürlich weitere fachliche und persönliche Fragen.

CONSULTING.de: Wie hat sich Ihr guter erster Eindruck im Laufe des Bewerbungsprozesses weiterentwickelt?

Wenjia Su: Er hat sich nochmal bestätigt. Ich hatte das Gefühl, dass die Führungskräfte neben meinen fachlichen Kompetenzen auch mich als Person näher kennenlernen wollten. Ihnen war wichtig, dass ich gut ins Team passe. Bei den Projekten arbeitet man ja besonders intensiv und fern des Wohnsitzes zusammen. Da muss die Chemie schon stimmen.

CONSULTING.de: Wie haben Sie den Bewerbungsprozess erlebt?

Wenjia Su: Zwei Wochen nach meiner Bewerbung gab es den Erstkontakt. Danach ging alles sehr zügig. Ich erhielt nach jedem Gespräch innerhalb von etwa drei Tagen eine Rückmeldung, wie es weitergeht. Auch die Folgetermine haben wir dann ganz zeitnah ausgemacht. Die Atmosphäre war freundlich, die Fragen und Aufgaben fand ich auch ziemlich anspruchsvoll. Als ich ein Fallbeispiel bearbeitet habe, hatte ich sogar etwas Sorge, ob die Zeit reicht. Aber das war für mich gesunder Stress. Mir war ja klar, dass Anspannung zum Testcharakter gehört. Unwohl habe ich mich aber zu keinem Zeitpunkt gefühlt.

Porsche Consulting, Wenjia Su (Bild: Porsche Consulting)

Porsche Consulting, Wenjia Su (Bild: Porsche Consulting)


CONSULTING.de: Was haben Sie erwartet, was hat Sie überrascht?

Wenjia Su: Den formalen Bewerbungsprozess mit Telefoninterview und zwei Gesprächsrunden hatte ich erwartet. Mich hat überrascht, dass danach plötzlich alles sehr schnell ging. Auf einmal war der Vertrag da. Und ich musste nur noch unterschreiben. Was mich besonders gefreut hat: Nachdem ich unterschrieben habe, hatte ich auf einmal auch eine Überraschung in der Post. Ein Willkommenspaket und eine handschriftliche Grußkarte, dass sich die neuen Kollegen auf mich freuen. Das war eine schöne Aufmerksamkeit.

CONSULTING.de: Was hat Ihnen gut gefallen?

Wenjia Su: Das Niveau der Aufgabenstellung und die angenehme, offene Atmosphäre. Ich konnte ebenfalls persönliche Fragen an die Berater stellen. Darauf bekam ich immer eine ehrliche Antwort.

CONSULTING.de:
Mit welchem Gefühl sind Sie nach dem Gespräch nach Hause gefahren?

Wenjia Su: Mit einem sehr guten Gefühl, denn ich hatte den Eindruck, dass ich die anspruchsvollen Fragen gut überstanden hatte.

CONSULTING.de: Haben Sie sich Chancen ausgerechnet?

Wenjia Su: Ja. Ich hatte den Eindruck, dass die Cases – auch nach der Resonanz meiner Gesprächspartner – ganz gut gelaufen waren. Und im Gespräch hatte ich außerdem das Gefühl, dass die Chemie zwischen uns gestimmt hat. Daher war ich sehr optimistisch.

CONSULTING.de: Wie haben Sie dann erfahren, dass man Sie einstellen möchte?

Wenjia Su: Direkt mit einem fertig aufgesetzten Vertrag, per Email und vorher sogar schon mit einem Anruf.

CONSULTING.de: Welche Gründe haben bei Ihrer Entscheidung für Porsche Consulting eine Rolle gespielt?

Wenjia Su: Für mich war wichtig, dass Porsche Consulting keine reine Strategieberatung ist, sondern den Anspruch hat, Strategien auch umzusetzen. Reine Theorie wäre nichts für mich. Ich möchte messbare Resultate produzieren und den Erfolg in der Praxis erleben.

Und mir ist eine Unternehmenskultur sehr wichtig, in der ich authentisch bleiben kann und als Person wertgeschätzt werde, da habe ich in den Gesprächen einen sehr guten Eindruck von der Unternehmenskultur erhalten. Ich hatte gleich den Eindruck, dass der Teamzusammenhalt bei Porsche Consulting sehr groß ist. Von der ruppigen Ellenbogenmentalität, die man der Consultingbranche oft nachsagt, spüre ich nichts. Mir gefallen außerdem die Möglichkeiten zur fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung, die ich hier habe.

Der Bewerbungsprozess spielte auch eine Rolle: Die Cases zu brandaktuellen und realen Themen fand ich sehr spannend, das hat bei mir noch mehr Interesse für den Job geweckt.

Zur Person

Wenjia Su ist seit Januar 2017 Junior-Beraterin bei Porsche Consulting. Su studierte Wirtschaftsingenieurwesen mit Energie- und Verfahrenstechnik an der TU Kaiserslautern und an der University Linköping. Im November 2016 absolvierte sie ihren Master.

Veröffentlicht am: 06.04.2017

 

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