Nachhaltigkeit wird zum festen Bestandteil der Unternehmenskultur

Umfrage unter den Top30-Consultinghäusern zum Thema Nachhaltigkeit

Welchen Stellenwert hat Environmental Social Governance in Beratungsunternehmen? Welche Schwerpunkte setzen die unterschiedlichen Häuser? Welche sind für die Zukunft geplant? Diesen und weiteren Fragen ist CONSULTING.de bei den 30 größten Consulting-Unternehmen in Deutschland nachgegangen. Die Antworten zeigen ein umfassendes Verständnis von ESG – auch wenn ein Nachhaltigkeitsaspekt bislang noch im Vordergrund steht.

Bahnfahrt statt Inlandsflug: Im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsstrategien stellen viele Unternehmensberatungen ihr Reisemanagement um. Grüner Strom spielt aber auch im Gebäudemanagement eine Rolle. (Bild: picture alliance/dpa | Christophe Gateau)

Zu Nachhaltigkeit beraten ist die eine Sache – selbst mit gutem Beispiel vorangehen die andere. Wie Consulting-Häuser verschiedene Corporate Social Responsibility-Themen inzwischen in ihr Portfolio integriert haben, haben wir kürzlich im Rahmen unseres Schwerpunktes „Nachhaltiges Beraten nachhaltiger Berater“ in einem eigenen Beitrag beschrieben. Die Frage stellt sich: Inwieweit folgen sie dem „Walk the Talk“ und wenden die empfohlenen Strategien im eigenen Haus an? Anlass genug, bei den Top 30-Unternehmensberatungen in Deutschland nachzufragen, wie es bei ihnen um die Environmental Social Governance bestellt ist und wo sie Schwerpunkte setzen.

Was wenig wundert: Fast alle der von CONSULTING.de im März 2022 zu ihrer Nachhaltigkeitsstrategie befragten Beratungsunternehmen stufen den Stellenwert von ESG als wichtig bis sehr wichtig für sich ein. Vor zehn Jahren wäre das Stimmungsbild sicherlich noch nicht so einhellig ausgefallen. Auch wenn sich die Ernsthaftigkeit beim Thema Nachhaltigkeit nicht nur in Geld aufwiegen lässt, zeigt folgende Zahl von KPMG, in welchen Dimensionen das Thema angesiedelt sein kann: Die Big Four-Beratung investiert nach eigenen Angaben in den kommenden drei Jahren weltweit mehr als 1,5 Milliarden US-Dollar in ESG-bezogene Dienstleistungen und Technologien sowie in eine entsprechende Aus- und Fortbildung seiner Mitarbeitenden.

Auftraggebende fordern Nachweise zur ESG

Den Bedeutungszuwachs, der auch aus den Antworten der anderen Consultinghäuser deutlich wird, beschleunigen verschiedene Faktoren: Beispielsweise setzen Nachwuchs-Consultants nachhaltiges Verhalten ihrer Arbeitgeber inzwischen immer häufiger voraus. Erwartungen werden auch von der Kundenseite formuliert: Viele Managementberatungen machen die Erfahrung, dass sie im Einkaufsprozess größerer Auftraggeber ihre ESG-Aktivitäten offenlegen müssen. Laut einer exklusiven Vorabauswertung der „Lünendonk®-Studie 2022: Managementberatung in Deutschland“ geht es inzwischen 47 Prozent der teilnehmenden Consulting-Unternehmen so.

Bewertung ausgewählter Aussagen durch Studienteilnehmende. (Grafik: Exklusive Vorabauswertung im Rahmen der Lünendonk®-Studie 2022: Managementberatung in Deutschland)

„Eine beachtliche Zahl, die zeigt, dass Kunden ihre Lieferkette auch im Hinblick auf Beratungsleistungen prüfen“,

kommentierte kürzlich Lünendonk-Geschäftsführer Jörg Hossenfelder auf CONSULTING.de das Ergebnis.

Der Forderung nach Transparenz in Sachen ESG kommen viele der Top-Unternehmensberatungen bereits nach, indem sie eigene Nachhaltigkeitsberichte erstellen. Das ist beispielsweise bei McKinsey & Company, Ernst & Young, KPMG und Capgemini seit Jahren gelebte Praxis, bei Roland Berger und Q-Perior befindet sich ein entsprechendes Reporting nach eigenen Angaben aktuell im Aufbau. Parallel oder alternativ dazu setzen viele zudem auf die Zertifizierung ihrer ESG und bekennen sich zu international anerkannten Prinzipien. Verbreitet sind dabei unter anderem:

  • Zertifizierung nach der internationalen Umweltmanagementnorm ISO 14001
  • Orientierung am Leitfaden der ISO 26000 zur gesellschaftlichen Verantwortung
  • Nachhaltigkeitsbewertung über Ecovadis
  • Unterzeichnung des UN Global Compact
  • Eco Managemnt & Audit Scheme (EMAS)

Wie ESG intern organisiert wird

Auch haben die allermeisten Häuser dem Bedeutungszuwachs von ESG bereits auf unterschiedliche Weisen organisatorisch Rechnung getragen und entsprechende Abteilungen oder Positionen geschaffen. Hier einige Beispiele:

  • Bei Ernst & Young Deutschland gibt es eine CSR-Abteilung mit insgesamt fünf FTEs, die an den COO berichtet.
  • Die Pawlik Consultants haben eine CSR-Direktorin als Leiterin eines Teams installiert, in dem zwölf Personen neben ihren Hauptverantwortungsbereichen mitarbeiten. Die CSR-Direktorin ist Teil der Geschäftsführung und berichtet an den zuständigen Geschäftsführer.
  • Horváth hat ebenfalls ein CSR-Team mit mehreren Mitarbeitenden aufgestellt, das je nach Bedarf Kollegen aus anderen Bereichen involviert und an den Chief People Officer berichtet.
  • Capgemini verfügt über einen verantwortlichen CSR-Manager in Vollzeit, der an die Head of Marketing & Communications als Vorsitzende des CSR Boards berichtet.
  • Bei Bain & Company, Detecon und Roland Berger ist ESG in der Geschäftsführung aufgehängt, wo entsprechende Sponsoren dem Thema das gewünschte Gewicht verleihen.

Ökologische Nachhaltigkeit: Klimaneutralität als verbreitetes Ziel

Der Bundesverband der Deutschen Unternehmensberatungen (BDU) hat zum "Tag des Waldes" am 21. März 2022 einen "Verbandswald" angelegt. Die Aktion zahlte ausdrücklich nicht auf die Klimabilanz der beteiligten Mitgliedsunternehmen ein. (Foto: BDU)

Was genau machen die CSR-Teams? Welche Hebel setzen sie in Bewegung? „Bei Professional Service Companies – darunter fallen Beratungen genauso wie Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater – ist traditionell der CO2-Ausstoß durch Reisetätigkeit ein wichtiger Ansatzpunkt“, hat BDU-Präsident Ralf Strehlau unlängst im Interview mit CONSULTING.de einen Schwerpunkt herausgestellt. Diese Einschätzung deckt sich mit weiteren vorläufigen Ergebnissen der Lünendonk®-Studie 2022, nach der 89 Prozent der Befragten „Nachhaltiges Reiseverhalten und Remote-Arbeit“ als eine der im Jahr 2021 umgesetzten Maßnahmen beschreiben. Auch die von CONSULTING.de befragten Top-Beratungen haben, gemessen am Antwortverhalten, besonders ihre CO2-Bilanz im Blick. Deutlich wird:

Kompensationen des CO2-Fußabdrucks sind weit verbreitet. Gemeinhin gilt dies als klassischer Fall von Greenwashing – wenn es Organisationen dabei bewenden lassen. In aller Regel gehen die Top-Beratungen aber deutlich darüber hinaus.

Ebenso ambitioniert wie nach eigener Aussage erfolgreich ist beispielsweise McKinsey unterwegs: "Wir haben inzwischen 95 Prozent Stromnutzung aus erneuerbaren Energien erreicht (Ziel: 100 Prozent bis 2025), unsere Emissionen pro Mitarbeiter um 19 Prozent reduziert (2017-2019) und seit 2018 100 Prozent unserer Treibhausgasemissionen ausgeglichen. Fast zwei Drittel unserer weltweiten Büroflächen haben eine Green-Building-Zertifizierung erhalten. Für neue Büros und größere Renovierungen streben wir die höchsten Standards an (LEED Gold oder Platin oder gleichwertig).“ Auch Roland Berger sieht sich auf einem guten Weg: „Seit 2020 sind unsere Aktivitäten klimaneutral; wir arbeiten daran, bis 2028 ‚Net Zero‘ zu erreichen.“ Im Sinne diesbezüglicher Transparenz habe man sich der Science Based Targets Initiative verpflichtet und werde ab 2022 in einem speziellen Nachhaltigkeitsbericht öffentlich über Fortschritte berichten.

Die besagte Initiative unterstützt auch Bain & Company und hat sich dahin gehend erklärt, seinen „CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2030 auf netto null zu senken. Direkte Emissionen, die etwa durch Heizung oder Bürobetrieb entstehen, sind vor allem in unseren DACH-Büros bereits optimiert und sollen in den nächsten fünf Jahren um weitere 30 Prozent reduziert werden.“ Weiteres Ziel: Die aus Geschäftsreisen resultierenden Emissionen pro Mitarbeitenden sollen in den nächsten fünf Jahren um 35 Prozent verringert werden.

Auch die Capgemini-Gruppe „hat sich zum Ziel gesetzt, bis spätestens 2025 CO2-Neutral zu sein, unsere gesamte Lieferkette bis 2030 CO2-Neutral zu gestalten und deutlich vor 2050 ein Netto-Null-Unternehmen zu werden.“ Zu den Maßnahmen, mit denen das Unternehmen diese Meilensteine erreichen will, zählen der Bezug von 100 Prozent Naturstrom, die Verringerung von Reisetätigkeit und die Umstellung der Fahrzeugflotte auf elektrische Autos. Auch Detecon setzt hier einen Schwerpunkt und bietet seinen Mitarbeitenden „E-Mobility für alle Firmenwagen ab 2022 oder alternativ ein Mobilitätsbudget in Kombination mit Bahncard 100.“

Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom

Energiewende auf einem Blick: Windräder und das stillgelegte Kohlekraftwerk Mehrum stehen hinter einem Rapsfeld im Landkreis Peine. (Bild: picture alliance/dpa | Julian Stratenschulte)

Strom aus nachhaltigen Quellen zu beziehen ist eine der im Consulting-Umfeld verbreitetsten Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels. Katharina Reuter, Geschäftsführerin beim Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft e.V., warnte dazu kürzlich hier auf dieser Seite:

„Wer zu einem Ökostromanbieter wechseln möchte, muss genau hinschauen. Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom, da der Begriff nicht geschützt ist. Bei vielen Ökostromtarifen fließt weiter Geld an die Kohle- und Atomindustrie.“

Über das Suchportal wirklich-gruen.de könne man Tarife finden, die tatsächlich atom- und kohlestromfrei seien und über einen Nachweis des Zubaus an erneuerbaren Energien verfügten. Eine weitere einfache Maßnahme auch für Consulting-Unternehmen sei: „Bankkonten mit sozial-ökologischem Impact anlegen: Ein kleiner Schritt für das Unternehmen, …ein großer Schritt fürs Klima und eine sozial gerechte Gesellschaft! Ohne dass wir es mitbekommen, arbeitet unser Geld für die Nachhaltigkeit – oder eben auch nicht.“

Die CO2-Bilanz ist nicht alles

Das Streben nach ökologischer Nachhaltigkeit sollte nicht nur den CO2-Fußabdruck im Blick haben. Auf welchen weiteren Feldern Consulting-Unternehmen zum Schutz unserer Ökosysteme beitragen können, zeigen folgende Beispiele:

  • Ernst & Young setzt auf den Einkauf von Papier aus nachhaltigen Quellen, nachhaltige Werbeartikel und das Recycling ausgedienter IT-Hardware;
  • In den Büros von McKinsey gibt es deutschlandweit Initiativen z. B. zum Recycling und zur Abfallvermeidung, zur Erhöhung des Anteils regionaler, saisonaler und pflanzlicher Mahlzeiten;
  • Horváth hat eine „Green Catering Guideline“ für die Auswahl von Dienstleistern und Produkten erstellt;
  • und auch Roland Berger setzt auf lokale Lieferanten von Lebensmitteln.

Der Blick geht über das Ökologische hinaus

Vor einer einseitigen inhaltlichen Fokussierung der Branche warnt Oliver Wyman: „Unter dem Eindruck der ESG-Taxonomie und der öffentlichen Diskussion wird CO2-Neutralität aktuell als wesentlichstes Nachhaltigkeitsziel gesehen; andere Nachhaltigkeitsaspekte – etwa Diversität – stehen dem in der öffentlichen Wahrnehmung etwas nach. Das sollte sich ändern, indem wir den Nachhaltigkeitsbegriff weiter fassen.“

Hinsichtlich der beobachtbaren Dominanz des Themas “Klimawandel” ist diese Warnung sicherlich richtig. Allerdings wird durch unsere Befragung deutlich, dass in den Beratungshäusern durchaus ein umfassenderes Verständnis von Nachhaltigkeit vorherrscht. Ersichtlich wird dies u. a. beim Blick auf die jeweiligen CSR-Programme, mit denen durchaus verschiedene Ziele und Zielgruppen adressiert werden:

  • Bei Capgemini heißen die Schwerpunkte beispielsweise Environmental Sustainability, Digitale Inklusion und Diversity;
  • Q-Perior bearbeitet mit fünf Teams an Diversity, Innovation, Wirtschaftliches Wachstum, Gesundheit und Nachhaltiger Konsum;
  • die Pawlik Consultants haben für sich die vier Handlungsfelder Ökologie, Bildung, Soziales und Lebenshilfe ausgemacht.

Die Branche bietet Raum für die Initiative der Mitarbeitenden

Bei den konkreten Aktivitäten im Bereich „Social“ sind unter dem Schlagwort „Corporate Citizenship“ Pro-bono-Beratungen und Freiräume für individuelles Engagement der Mitarbeitenden weit verbreitet. Bain & Company hat sich dafür sogar fixe Ziele gesetzt:

„2015 haben wir damit begonnen, über einen Zeitraum von zehn Jahren 1,1 Milliarden US-Dollar in Pro-Bono-Projekte zu investieren, die Nachhaltigkeit zum Thema haben.“

Auch McKinsey hat auf diesem Feld weltweit umfangreiche Aktivitäten entfaltet: „Jedes Jahr arbeiten wir mit mehr als 600 gemeinnützigen und anderen Organisationen zusammen, die sich mit einigen der dringendsten gesellschaftlichen Herausforderungen der Welt befassen. Durch Pro-Bono-Dienste, Vorstandsmitgliedschaft und Freiwilligenarbeit arbeiten wir daran, ihre Wirkung zu verstärken und ihnen zu helfen, zu wachsen. Wir haben selbst auch zwei gemeinnützige Organisationen gegründet, Generation and McKinsey.org, die sich mit einigen der dringendsten Probleme der Welt befassen.“

Oliver Wyman führt ebenfalls nach eigenen Angaben „zahlreiche Volonteering- und Social Impact-Aktivitäten“ durch und bietet „Coaching- und Sponsorship-Programme zu Themen wie Diversität und Mental Health“. Und Roland Berger erklärt:

„Kolleginnen und Kollegen engagieren sich als Sustainability Ambassadors. Sie sorgen dafür, dass globale und lokale Initiativen zu mehr Nachhaltigkeit angestoßen und umgesetzt werden. Mit unserem Social Fellowship haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zudem die Chance, eine gemeinnützige Organisation ihrer Wahl zu unterstützen.“

Soziale Nachhaltigkeit: Diversity, Inklusion, Familienfreundlichkeit

Am Beispiel der Management-Beratung aus München wird deutlich, dass viele Häuser verstanden haben, dass sie den sozialen Aspekt von Nachhaltigkeit auch auf die eigene Belegschaft beziehen sollten: Die Mitarbeitenden werden dort darin bestärkt, „sich intern wie extern für Diversity-Themen zu engagieren – sei es für unser Programm EmpowHER, mit dem wir Frauen fördern oder für das LGBTQ+ Netzwerk. So beteiligen wir uns bereits seit mehreren Jahren auch beim German Diversity Award und setzen uns für Respekt und Toleranz in der Arbeitswelt ein.“

Auch bei Horváth achtet man auf die „Zufriedenheit, Gesundheit und Qualifikation unserer Mitarbeitenden“ und hat „Principles of Conduct“ als Teil einer Diversity & Inclusion-Initiative formuliert: „Diese fixieren unsere Wertvorstellungen und dienen in unserer täglichen Arbeit als Kompass für unsere Mitarbeitenden.“ Konsens bei den Top-Unternehmensberatungen ist beispielsweise inzwischen auch, dass der Vereinbarkeit von Beruf und Familie eine zentrale Rolle zukommt, nicht zuletzt, um mehr Frauen in Führungspositionen zu bekommen. Allerdings stehen hier die konkreten Erfolge vielfach noch aus. Der Frauenanteil in Geschäftsführungen beispielsweise lag 2021 bei 14 Prozent, wie aktuelle Zahlen des BDU in Bezug auf die Gesamtbranche zeigen.

Tijen Onaran (links), Geschäftsführerin & Gründerin bei GDW Global Digital Women GmbH und Sigrid Nikutta, Vorstandsvorsitzende der DB Cargo, im Jahr 2020 an einer speziell für den "Digital Female Leader Award" gestalteteten Lok. In den kommenden Monaten bietet GDW in Kooperation mit verschiedenen u.a. auch hier zitierten Consulting-Häusern thematisch passende After-Work-Events an. (Bild: picture alliance/dpa | Andreas Arnold)

Einfach mal “nein” zu Projekten sagen?

Last not least konnten die Consulting-Unternehmen im Rahmen der Befragung äußern, wie sich die Branche insgesamt zur Nachhaltigkeit positionieren sollte. Die Pawlik Consultants fordern beispielsweise: „Nachhaltigkeit nicht mehr als Extra-Thema sehen, sondern es in alle Bereiche der Beratung als Querschnittfokus einbeziehen.“ Und Capgemini findet:

„Die Beratungsbranche sollte als Vorbild für ihre Kunden vorangehen, indem sie selbst ambitionierte Nachhaltigkeitsziele setzt und diese konsequent verfolgt.“

Ernst & Young geht sogar noch weiter: „Aus unserer Sicht wäre es wichtig, für jedes Projekt – auch wenn es nicht ausdrücklich um Nachhaltigkeit geht – zu evaluieren, welche Auswirkungen es auf Klima, Wasser, Menschen, Gesellschaften, etc. hat und daraus ein ‚Projektprofil‘ zu erstellen. Im Zweifel sollten Projekte mit schlechtem Profil nicht mehr gemacht werden.“ Wohl dem Beratungshaus, das sich seine Kunden aussuchen kann. „Zum anderen sollte die Branche bei Nachhaltigkeitsprojekten die positiven Auswirkungen erfassen und sich auch daran messen lassen“, heißt es seitens EY weiter. Oder wie es Capgemini formuliert:

„Den größten Hebel hat die Branche, indem sie ihre Kunden bei der Umsetzung von Nachhaltigkeitsinitiativen unterstützt.“

 

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