"Consulting geht auch ohne Haifischbecken"

Zehn Fragen an Dr. Jens Petersen, Ebner Stolz Management Consultants

08.03.2018

Ebner Stolz Management Consultants ist eine General Management Beratung, die für handfeste Leistungssteigerung und nachhaltige Restrukturierung bei ihren Kunden, dem gehobenen Mittelstand steht. Neue Kollegen werden in verschiedenen Branchen und Themen eingesetzt und arbeiten in einem guten Arbeitsklima und angenehmer Teamkultur zusammen. Zehn Fragen an Dr. Jens Petersen, Partner bei Ebner Stolz in Köln.

Dr. Jens Petersen (Bild: Ebner Stolz)

Dr. Jens Petersen (Bild: Ebner Stolz)

CONSULTING.de: Herr Petersen, manche sagen, die Beraterbranche sei schon einmal attraktiver für junge Leute gewesen. Was versprechen Sie denen, die sich dennoch bewerben?

Petersen: Bei Ebner Stolz Management Consultants erwarten unsere Kollegen spannende Projekte bei großen mittelständischen Unternehmen. Hier können sie im Team und auf Augenhöhe mit dem Top-Management des Kunden kreative Lösungen erarbeiten und in echte Erfolge umsetzen. Ohne sich für einen Funktionsbereich oder eine Branche entscheiden zu müssen, kann man in immer wieder neue Themen eintauchen und sich zum General Management Berater entwickeln. Berufliche und persönliche Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter liegen uns am Herzen. Neben den typischen Schulungen, fachlicher und persönlicher Art besuchen unsere Berater auch individuelle externe Kurse, um neue Kompetenzen zu erwerben. Wir bei Ebner Stolz Management Consultants legen besonderen Wert auf unsere Teamkultur –  die niedrige Fluktuation und unsere langjährigen Mitarbeiter belegen unser sehr gutes Arbeitsklima. Jeder Mitarbeiter – vom Praktikanten bis zum Partner – ist verantwortlich für den Projekterfolg und präsentiert die Ergebnisse und unsere Werte gegenüber den Kunden.

Bild: Ebner Stolz

Bild: Ebner Stolz

 

CONSULTING.de: Angenommen, Sie sollen eine Anzeige schalten und darin drei Gründe nennen, warum es großartig ist, bei Ihnen in der Firma zu arbeiten. Welche wären das?

Petersen: Erstens: Bei Ebner Stolz Management Consultants erwarten Sie herausfordernde Aufgaben im gesamten General Management mit eigenen unternehmerischen Verantwortungsbereichen und direktem Kontakt zur Entscheider-Ebene unserer Kunden. Zweitens: Exzellente Förderungs­ und Entwicklungsmöglichkeiten in einer offenen Teamkultur und im permanenten Sparring mit dem Mentor, dem Projektleiter oder im Team. Drittens: Ein attraktives Vergütungsmodell bestehend aus einem marktüblichen Fixum und einem relevanten variablen Vergütungsteil. Der Bonus kann bereits bei Berufseinsteigern auf bis zu 50 Prozent eines Jahresgehaltes steigen. 

CONSULTING.de: Es heißt immer, die Consulting-Branche sei offen für AbsolventInnen aus allen Studienbereichen. Bei welchen Studiengängen schauen sie dennoch zwei Mal hin?

Petersen: Da wir bei Ebner Stolz Management Consultants direkt mit der Unternehmensführung und den Entscheidern unserer Kunden zusammenarbeiten und im Schwerpunkt in den klassischen Themen des General Managements beraten, ist es für unsere Berater essenziell, sich sicher in den finanzwirtschaftlichen Kernthemen bewegen zu können. Natürlich bedeutet das nicht, dass wir ausschließlich BWLer in unseren Reihen haben, sondern auch Volkswirte, Wirtschaftsingenieure und so weiter.

Bild: Ebner Stolz

Bild: Ebner Stolz

Bild: Ebner Stolz

Bild: Ebner Stolz

 

CONSULTING.de: Wie sehen bei Ihnen die Auswahlverfahren aus?

Petersen: Nach Eingang sichten wir die Bewerbungsunterlagen und geben innerhalb weniger Tage Feedback. Im positiven Fall laden wir den Bewerber zu einer ersten Interviewrunde ein – drei aufeinanderfolgende Einzelgesprächen mit Beraterkollegen unterschiedlicher Seniorität und fachlicher Schwerpunkte. Bei gegenseitig positivem Feedback findet ein zweites Interview mit ebenfalls drei weiteren Gesprächspartnern inklusive einem Partnerkollegen statt. Danach ist die Entscheidung gefallen, und es kann zeitnah dem Bewerber ein Angebot unterbreitet werden. In den Gesprächen wird der persönliche und fachliche Fit anhand realer Cases aus unserem Projektalltag getestet. Brainteaser, Onlinetests oder Präsentationen sind bei uns kein Bestandteil der Bewerbungsgespräche. Bei der Terminwahl für die Gespräche sind wir flexibel, alle Wochentage sind möglich. Auch der Einstieg als Consulting Analyst ist jederzeit möglich. Im Falle eines Praktikums sollte die Bewerbung circa sechs Monate vor dem geplanten Praktikumsbeginn eingehen.

CONSULTING.de: Unabhängig von Ihrem Studien-Background: Bei welchen Themen sollten BewerberInnen unbedingt fit sein?

Petersen: In unserem Arbeitsalltag ist es wichtig, die Probleme der Unternehmen zu verstehen und die gesamte Tragweite zu greifen. Dafür ist es entscheidend, dass wir uns in die Rolle der Entscheider versetzen. Unumgänglich ist dafür ein sicherer Umgang mit der „Kern-BWL“ unumgänglich, das sind die finanzwirtschaftlichen Grundgerüste Bilanz-, Gewinn- und Verlustrechnung, Cash Flow sowie leistungswirtschaftliche Aspekte. 

Bild: Ebner Stolz

Bild: Ebner Stolz

Bild: Ebner Stolz

Bild: Ebner Stolz

 

CONSULTING.de: Was mögen Sie überhaupt nicht im Bewerbungsgespräch? 

Petersen: Wenn ein Bewerber keine Fragen stellt. Der Kandidat sollte sich mit der Beraterbranche und Ebner Stolz Management Consultants im Speziellen auseinandergesetzt haben. Ein Bewerbungsgespräch ist grundsätzlich ein Gespräch auf Augenhöhe sein, ein Dialog. Gute Vorbereitung, das Einlassen auf einen echten Meinungsaustausch und kluge Argumentation sind dafür wichtige Voraussetzungen. 

CONSULTING.de: Wie arbeiten Sie einen neuen Mitarbeiter ein, der bislang nur wenig Berührung mit Wirtschaftsthemen hatte? 

Petersen: Ein klassisches Onboarding und einführendes Consulting Camp erleichtern den Start. Neben der Förderung auf den Projekten besucht jeder Kollege auf allen Karrierelevel in jedem Jahr eine Vielzahl interner und externer Trainings. Alle Fragestellungen werden dabei immer eng von dem Mentor begleitet.

CONSULTING.de: Warum arbeiten Sie gerne im Consulting?

Petersen: Ein Kollege, der seit vier Jahren bei uns ist und mittlerweile als Manager projektleitende Aufgaben wahrnimmt, hat die Frage mal so beantwortet: "Zurückblickend auf meine bisher gesammelten Erfahrungen kann ich diese Zeit als sehr lehrreich, spannend, aber auch schön zusammenfassen. Was mich besonders an dem Job reizt, sind zum einen die immer wieder neuen Herausforderungen, sowohl fachlich als auch menschlich. Zum anderen die thematische Vielfalt, dass man beispielsweise am Morgen an einem Optimierungsthema innerhalb einer Hauptverwaltung arbeitet und sich nachmittags mit der strategischen und finanziellen Ausrichtung eines anderen Unternehmens beschäftigt. Ein dritter Punkt und vielleicht sogar der Wesentlichste ist die teilweise sogar freundschaftliche, enge Zusammenarbeit in den Projektteams."

Bild: Ebner Stolz

Bild: Ebner Stolz

 

CONSULTING.de: Wie sieht der erste Tag eines Junior-Consultants bei Ihnen aus?

Petersen: Der Start erfolgt mit einem strukturierten Onboarding am eigenen Bürostandort. Nach der Übergabe der diversen Arbeitsmittel (Laptop, iPad, i-Phone) lernt man die Kollegen kennen. Man erhält Einblicke in wichtige Beispiel-Projekte, unsere internen Strukturen und Tools. Typischerweise steht ein Treffen mit dem Mentor und dem Projektteam an, das einen in die erste konkrete Projektaufgabe einführt.

CONSULTING.de: Nach einer Woche fragt ein Neuling nach Work-Life-Balance – frech oder erlaubt?

Petersen: Häufig beantworten wir diese Frage bereits viel früher, schon in den Bewerbungsgesprächen. Natürlich ist die Frage erlaubt. Bei einer strukturierten Entscheidung gehört es dazu, sich mit den Pros und Cons des künftigen Jobs auseinander zu setzen. Mit der Work-Life-Balance bei Ebner Stolz scheinen unsere Team-Mitglieder offenbar zufrieden zu sein.

CONSULTING.de: Vielen Dank, Herr Petersen, für das aufschlussreiche Gespräch!

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