Start-up-Gründer kommen bei der Bevölkerung gut an

Bitkom-Studie

Gründer von Start-ups sind beliebter denn je. Laut einer Studie von Bitkom hält mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung Gründer für ein Vorbild für die junge Generation. Doch es gibt einige, die skeptisch gegenüber Start-ups sind.

Mehrheit der Bundesbürger hält Gründer für ein Vorbild für die junge Generation. (Bild: rawpixel - pixabay)
Mehrheit der Bundesbürger hält Gründer für ein Vorbild für die junge Generation. (Bild: rawpixel - pixabay)

Start-up-Gründer genießen in der Bevölkerung einen guten Ruf. Eine breite Mehrheit von 83 Prozent hält sie für leistungsorientiert und zielstrebig, zwei Drittel (68 Prozent) sehen in ihnen ein Vorbild für die junge Generation. Das ist das Ergebnis einer Befragung von 1.003 Bundesbürgern im Auftrag
der Bitkom.

Beliebtheit in den letzten fünf Jahren gestiegen

Vor fünf Jahren lag der Anteil bei 87 bzw. 63 Prozent. Bei den Motiven für die
Gründung überwiegt anders als vor fünf Jahren inzwischen eine positive Einschätzung. So sagen 60 Prozent der Deutschen, die Gründer wollen mit ihrer Idee oder ihrem Produkt anderen helfen (2014: 54 Prozent). Nur 58 Prozent meinen, die Gründer wollen schnell reich werden (2014: 66 Prozent).

Der gute Ruf der Gründer zeigt sich auch darin, dass nur jeweils eine Minderheit Gründer für technikverliebte Sonderlinge hält (38 Prozent, 2014: 37 Prozent) oder glaubt, dass sie ihre Mitarbeiter ausbeuten (31 Prozent, 2014: 32 Prozent). Dennoch: Jeder Fünfte (22 Prozent) meint, dass das jeweilige Start-up nur aus der Not heraus gegründet wurde, weil die Gründer keinen anderen Job gefunden haben (2014: 30 Prozent).

Skepsis gegenüber Start-ups existiert noch

Immerhin vier von zehn Bundesbürgern (43 Prozent) würden ihnen nahestehenden jungen Menschen, etwa aus der eigenen Familie oder Freunden, empfehlen, ein eigenes Start-up zu gründen. Und ähnlich viele (44 Prozent) würden ihnen empfehlen, einen Job in einem Start-up anzunehmen. Allerdings sagt auch jeder dritte Bundesbürger (33 Prozent), dass er weder das eine noch das andere empfehlen würde und der Nachwuchs also die Finger von Start-ups lassen solle. Jeder Neunte (11 Prozent) traut sich keine Einschätzung zu.

Zur Studie: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom  durchgeführt hat. Dabei wurden 1.003 Bundesbürger ab 16 Jahren telefonisch befragt.

Veröffentlicht am: 13.08.2019

 

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