Buchhaltung für Consulting Unternehmen – Änderung für die Jahre 2022 und 2023

Veränderungen im Steuerrecht

Buchhaltung ist für jedes Unternehmen ein relevantes Thema. Darum sollte sich auch stets über Veränderungen im Steuerrecht auf dem Laufenden gehalten werden. Was sind die relevanten Änderungen für die Jahre 2022 und 2023? Zudem kann für viele Unternehmen hier auch eine Buchhaltungssoftware eine praktische Lösung darstellen.

Buchhaltung (Bild: picture alliance / PantherMedia | Andrey Popov)

Sich stets über die Entwicklungen im Steuerrecht zu informieren, kann helfen, von neuen Vorteilen zu profitieren oder zumindest Nachteile zu vermeiden. (Bild: picture alliance / PantherMedia | Andrey Popov)

Die Buchhaltung und Steuerrecht sind Themen, die jedes Consulting Unternehmen gleichermaßen umtreibt. Die Steuer und damit auch die Buchhaltung ist regelmäßigen Änderungen unterworfen. Diese Veränderungen können sich ganz unmittelbar auf ein betroffenes Unternehmen und auf seine Buchhaltung auswirken. Daher lohnt es sich, über die jeweiligen Veränderungen einen Überblick zu behalten. Dabei ist es gleichgültig, ob man seine Buchhaltung mittels einem Programm selbst macht, beispielsweise mit der mehrfach ausgezeichneten Buchhaltungssoftware von lexoffice oder jemanden anderes mit diesem Komplex beauftragt, zum Thema Buchhaltung sollte sich jedes Unternehmen auf dem aktuellsten Stand halten.

Die wichtigsten Änderungen in der Steuer für das Jahr 2022

Auch für das Steuerjahr 2022 gibt es einige Änderungen, die von Bedeutung auch für die Buchhaltung sein können. So soll sich beispielsweise die Kontrolle der Bilanzen ändern.

Eine weitere Änderung betrifft die Höchstbeträge für Sonderausgaben für Zahlungen in Rürup-Rentenverträge. Selbstständige können 94 Prozent der Ausgaben bis zu dem festgesetzten Höchstbetrag steuerlich geltend machen. Die Höchstgrenzen für das Jahr 2022 sollen sich nun erhöhen.

Auch in Bezug auf die betriebliche Altersvorsorge gibt es Veränderungen im Hinblick auf die Höhe des steuerfrei umwandelbaren Betrages.

Sachzuwendungen an Mitarbeiter sollen 2022 mit einem Wert von bis zu fünfzig Euro steuerfrei möglich sein. Eine Ausnahme bilden in diesem Zusammenhang Gutscheine. Hier sollen sich die Regeln sogar verschärfen.

Eine weitere Neuerung soll für Sachbezüge im Rahmen der Lohnsteuer gelten. Der Wert für die Verpflegung von Mitarbeitern soll steigen, zudem sollen neue Werte für verbilligte oder unentgeltliche Mahlzeiten gelten, auch die Werte für zur Verfügung gestellte Unterkünfte verändern sich.

Veränderungen ergeben sich auch für Mitglieder von Aufsichtsräten. Sofern sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen, sollen sie keine Umsatzsteuer mehr ausweisen dürfen.

Die sogenannte Homeofficepauschale soll auch im Jahr 2022 voraussichtlich bestehen bleiben.

Der Grundfreibetrag für das zu versteuernde Einkommen soll angehoben werden.

Eine weitere Änderung betrifft Personenhandelsgesellschaften und Personenpartnergesellschaften. Sofern sie rechtzeitig einen Antrag gestellt haben, sollen sie steuerlich wie Kapitalgesellschaften ohne Körperschaftssteuer behandelt werden.

Das Jahr 2022 ist also auch steuerlich ein spannendes Jahr für Unternehmen.

Steuerliche Änderungen für das Jahr 2023

Für das Jahr 2023 wurde angekündigt, dass Beiträge zur Rentenversicherung gänzlich steuerlich absetzbar sein sollen. Diese Änderung soll einer doppelten Besteuerung der Beiträge entgegenwirken. Darüber hinaus kann es noch weitere Änderungen im Zuge von Gesetzgebungsprozessen geben. Auch hier lohnt es sich für Unternehmen stets auf dem neusten Stand zu bleiben.

Buchhaltungssoftware eine praktische Lösung

Eine gute Buchhaltungssoftware kann eine sehr praktische Lösung für Unternehmen sein, die aus unterschiedlichen Gründen ihre Buchhaltung nicht extern durchführen lassen wollen. Gute Buchhaltungssoftware ist mit vielen anderen Systemen kompatibel und es gibt Lösungen, wo alle notwendigen Stellen inklusive des Steuerberaters ein entsprechender Zugang eingeräumt werden kann. Eine gute Software für die Buchhaltung wird auch regelmäßig an die aktuelle Gesetzeslage angepasst und informiert ihre Nutzer zeitnah über kommende Änderungen im Steuerrecht und den daraus resultierenden Neuerungen für die Buchhaltung und damit für die Buchhaltungssoftware.

Es gibt auch Anbieter, die zur Vereinfachung der praktischen Anwendung ihrer Software Seminare durchführen, um es ihren Nutzern möglichst einfach zu machen, mit Neuerungen in der Software umzugehen. Im Rahmen dieser Seminare werden auch die Grundlagen und Gesetzesänderungen erläutert, die zur Anpassung der Software geführt haben.

Auch Anbieter, die keine Seminare als Hilfestellung zur Benutzung ihrer Software anbieten, verfügen oft über sehr kompetente Ansprechpartner, die interessierten Nutzern Veränderungen im Steuerrecht und damit in der Buchhaltung näherbringen. Für gewöhnlich wird in einer solchen Beratung auch der Bezug zur Nutzung der Buchhaltungssoftware gewahrt, sodass Unternehmen ihre Kenntnisse auch praktisch anwenden können.

Eine gute Buchhaltungssoftware ist also nicht nur ein praktischer Begleiter bei der Bewältigung der buchhalterischen Aufgaben, sondern kann auch dazu dienen, sich über die Neuerungen im Steuerrecht und der Buchhaltung auf dem Laufenden zu halten.

Bei Änderungen im Steuerrecht immer auf dem Laufenden

Das Steuerrecht wir kontinuierlich weiterentwickelt, um es an die aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Je nachdem, ob das eigene Unternehmen von diesen Änderungen unmittelbar betroffen ist oder nicht, können schon kleine Gesetzesänderungen eine große Wirkung entfalten. Um keine vermeidbaren Nachteile zu erleiden oder schlicht weniger von möglichen Vorteilen zu profitieren, ist es daher wichtig, sich stets über die neuen Entwicklungen im Steuerrecht zu informieren.

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