Wann ist eine eigene Website sinnvoll?

Karrieretipps

Ob Selbstständige oder Freiberufler heutzutage eine Website brauchen, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehört unter anderem, an welchem Punkt der Selbstständige steht, welche Kunden er akquirieren möchte und ob die Website einen Mehrwert für potenzielle Partner bietet. Was ist für Personen aus der Consulting-Branche relevant?

Wordpress (Bild: picture alliance / ZUMAPRESS.com | Pavlo Gonchar)

Wann macht ein eigener Webauftritt für Consultants Sinn? Im Bild: Einer der führenden CMS-Anbieter Wordpress (Bild: picture alliance / ZUMAPRESS.com | Pavlo Gonchar)

Grundsätzliches: Was ist bei einer Unternehmenswebsite bzw. der Homepage eines Selbstständigen zu beachten?

Bei der Erstellung einer Unternehmenswebsite sollten verschiedene Faktoren berücksichtigt werden, die bereits im Vorhinein durchdacht werden müssen. Dazu gehören unter anderem:

  • die Inhalte und die Bürokratie
  • die Erstellung und das Design
  • die Betreuung und Aktualisierung

Vorüberlegungen

Zunächst sollte überlegt werden, welche Inhalte auf der Website präsentiert werden sollen. Dabei geht es nicht unbedingt darum, alles bis ins kleinste Detail auszuformulieren oder sich bereits mit den einzelnen Reitern zu beschäftigen.

Vielmehr ist es wichtig, eine grobe Idee bzw. ein grobes Konzept zu haben. Ist dies nicht gegeben, kann es sein, dass der Homepage am Ende eine klare Linie bzw. eine Struktur fehlt, was wiederum bei den Besuchern sicherlich einen eher negativen Eindruck zur Folge haben könnte.

In diesem Rahmen kann es zudem sinnvoll sein, zu überlegen, wie sich die Website von anderen Homepages der Konkurrenz abgrenzen könnte. So entsteht ein individueller Eindruck, der womöglich bei Kunden und Partnern dafür sorgt, dass die Homepage im Gedächtnis bleibt.

Darüber hinaus ist es wichtig, bereits frühzeitig die rechtlichen Faktoren zu kennen, die beim Erstellen bzw. Betreiben einer Homepage von Bedeutung sind. Dazu gehört unter anderem der Datenschutz.

Hier gelten bestimmte Gesetze, die eingehalten werden sollten – ansonsten drohen womöglich Abmahnungen oder sogar Strafzahlungen. Vor allem die Europäische Datenschutzgrundverordnung liefert einen rechtlichen Rahmen.

Daher kann es sinnvoll sein, online die nötigen Informationen einzuholen, zum Beispiel über einen entsprechenden Ratgeber mit verschiedenen Artikeln, die Gründern ganz allgemein wertvolle Tipps geben.

Hier werden gleichzeitig Bereiche behandelt, die für die Erstellung einer Homepage eine Bedeutung haben. Dazu gehören unter anderem der bereits erwähnte Datenschutz sowie Aspekte aus den Bereichen Marketing und PR.

Erstellung und Design

In einem ersten konkreten Schritt zur eigenen Homepage muss die Erstellung geplant werden. Hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten. Zum einen besteht die Option, einen professionellen Programmierer zu beauftragen, der diesen Arbeitsschritt übernimmst.

Allerdings kann dies Kosten verursachen, die nicht selten im vierstelligen Bereich liegen. Gerade wenn eine Selbstständigkeit erst vor dem Start steht, ist dies in vielen Fällen ein deutlicher Nachteil, da es das Budget verringert, welches in der Anfangsphase oftmals dringlich für die verschiedensten Ausgaben benötigt wird.

Daher kann es zielführend sein, einen anderen und weniger kostenintensiven Weg zu wählen. Vor allem ein Homepagebaukasten ist heutzutage eine durchaus gängige und einfache Alternative, durch welche Laien im Bereich des Programmierens mit geringem Aufwand zum Ziel kommen.

Anbieter solcher Optionen ermöglichen durch bereits bestehende Designvorlagen das einfache Zusammensetzen der Website. Auf Wunsch kann diese Basis nun individuell angepasst werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Bilder und Videos einzubinden.

Bei der Gestaltung des Designs können weitere Aspekte berücksichtigt werden. Gibt es für den Selbstständigen oder Freiberufler zum Beispiel bereits ein Logo oder ein farbliches Corporate Design?

Sofern dies der Fall ist, sollte darauf geachtet werden, das Logo und die Farbe sinnvoll auf der Website unterzubringen. Auf diese Weise entsteht für potenzielle Kunden und Partner von Beginn an eine klare Linie sowie ein Wiedererkennungswert.

Betreuung und Aktualisierung

Des Weiteren sollte von Beginn an ein Wissen darüber bestehen, was nötig ist, um die Website sinnvoll zu betreuen. Hierbei spielen unter anderem regelmäßige Aktualisierungen eine Rolle.

Dabei kann überlegt werden, wie regelmäßig diese stattfinden und welchen Inhalt sie haben sollen. Interessierte Besucher der Website werden von Neuigkeiten im Wochen- oder Monatsrhythmus sicherlich angetan sein.

Positive Effekte zu Beginn der Selbstständigkeit

Eine Website kann in unterschiedlichen Phasen einer Selbstständigkeit Vorteile mit sich bringen. Sehr umfangreich sind diese womöglich in der Anfangsphase, wenn ein selbstständiger Consultant oder eine Consulting-Firma noch nicht so bekannt sind. In dieser Situation hilft sie in besonderem Maße unter anderem bei:

  • Gewinnen eines Überblicks über die Leistungen der Firma (eine Art virtuelle Visitenkarte bzw. virtuelles Profil)
  • Schaffen von Vertrauen
  • Aufbau von Bekanntheit

Virtuelle Visitenkarte bzw. virtuelles Profil

Zum einen entsteht durch die Homepage eine Art virtuelle Visitenkarte. Hierüber kann der Selbstständige jederzeit erreicht werden. In der heutigen Zeit hat dies aufgrund der hohen Relevanz des Internets für alle Teile des Privat- und Geschäftslebens eine wichtige Bedeutung.

Natürlich ist dieser Aspekt auch in späteren Phasen der Selbstständigkeit wichtig. Besonders zu Beginn jedoch kann eine einfache Erreichbarkeit das Akquirieren der ersten Aufträge deutlich erleichtern.

Des Weiteren kann durch die Website ein klares Profil des Unternehmens oder des Selbstständigen entstehen. Dazu gehört unter anderem die Beantwortung folgender Fragen:

  • Welche Kernkompetenzen bestehen?
  • Auf welche Erfahrungswerte kann zurückgegriffen werden?
  • Werden besondere Leistungen angeboten, die ähnliche Wettbewerber so nicht offerieren?

Zu jedem Zeitpunkt können sich potenzielle Kunden und Partner so ein umfangreiches Bild machen. Gerade zu Beginn der Selbstständigkeit ist dies wichtig, da in vielen Fällen noch kein individueller Ruf in der Branche besteht bzw. das Unternehmen noch nicht für bestimmte Leistungen und Erfolge bekannt ist.

Schaffen von Vertrauen

Des Weiteren kann eine eigene Homepage dabei helfen, Vertrauen aufzubauen. Dies gilt ebenfalls in besonderem Maße in der Anfangsphase eines Unternehmens. Hier ist womöglich für potenzielle Neukunden noch nicht vollumfänglich klar, wie seriös der Selbstständige oder Freiberufler ist.

Eine Website kann mögliche Zweifel ausräumen, vor allem dann, wenn sie besonders transparent gestaltet ist, wodurch das Unternehmen greifbarer wird. Neben den Infos über die Firma oder den Selbstständigen kann hierbei ein aussagekräftiges Impressum eine große Hilfe sein – ganz abgesehen davon, dass der Betreiber einer Website in Deutschland dazu verpflichtet ist, ein solches einzubinden.

Bekanntheit des neuen Unternehmens

Des Weiteren kann die Website gerade in der Anfangsphase dabei helfen, die Bekanntheit des Unternehmens zu steigern. Sofern sie über Suchmaschinen leicht auffindbar ist, kann sie bei der Akquise der ersten Kunden eine große Hilfe sein.

Dies liegt vor allem daran, dass aufgrund der großen Bedeutung des Internets heutzutage oftmals online nach Produkten und Leistungen gesucht wird. Darüber hinaus kann der Link der Website unter Kunden und Interessierten weiterverbreitet werden, was ebenfalls zu einer Steigerung der Bekanntheit führt.

Präsentation für Kunden im Bereich B2B

Selbstständige in der Consultant-Branche haben zum Ziel, Kunden im B2B-Bereich zu akquirieren. Damit eine Website für den Consultant wirklich Sinn ergibt und positive Auswirkungen haben kann, sollte sie auf genau diese Bestrebung optimal abgestimmt sein. Hierfür ist es wichtig, einige Punkte zu beachten bzw. zu integrieren. Dazu gehören unter anderem:

  • Darstellung eines hohen Maßes an Kompetenz
  • Mehrwert für B2B-Kunden
  • Emotionalität
  • Referenzen
  • Möglichkeiten zur direkten Buchung

Darstellung eines hohen Maßes an Kompetenz

Zum einen sollte die Website ein besonders hohes Maß an Kompetenz ausstrahlen. Nur so bekommen Unternehmen den Eindruck, dass die Leistungen eines Consultants sich für sie lohnen können. Natürlich sollte die Kompetenz auch auf einer B2C-Website nicht fehlen.

Jedoch haben B2B-Kunden in ihrem Bereich oftmals eine besonders umfangreiche Expertise, welcher (mindestens) auf Augenhöhe begegnet werden muss. Dies kann unter anderem durch die bereits angeklungene stetige Aktualisierung der Website erreicht werden.

In diesem Rahmen besteht die Möglichkeit, regelmäßig einen Blick auf Trends und Neuigkeiten in verschiedenen Branchen zu werfen, die für den jeweiligen Consultant, der die Homepage betreibt, relevant sind. Dies demonstriert, dass das Consulting-Unternehmen sich stetig mit der relevanten Materie beschäftigt und daher up to date ist.

Mehrwert für B2B-Kunden

Des Weiteren spielt der Mehrwert für die B2B-Kunden auf gleich mehreren Ebenen eine große Rolle. Daher sollte dieser auf der Website deutlich gemacht bzw. womöglich sogar bereits bis zu einem gewissen Grad geschaffen werden.

Zum einen sollte klar werden, welche Vorteile Unternehmen von den Consulting-Leistungen des Selbstständigen haben. Inwiefern kann die Beratung dabei helfen, den Umsatz zu steigern – und in welchem Maße ist dies realistisch möglich?

Welche Probleme in einer Firma können abseits der Umsatzsteigerung durch das Consulting ausgeräumt werden? Diesbezüglich kann es sinnvoll sein, auf der Website einige konkrete Beispiele bzw. Situationen anzuführen, die womöglich in Firmen öfter vorkommen und für welche die Beratung eine Hilfe ist. So wird für potenzielle Kunden deutlich, inwiefern sie von der Leistung profitieren und sich der monetäre Einsatz für die Beratung lohnt.

Darüber hinaus kann den Kunden im Bereich B2B bereits auf der Homepage ein gewisser Mehrwert geliefert werden. Dies lässt sich durch kleine Tipps für einige Situationen und Bereiche des Business-Alltags erreichen, die einem Unternehmen eine Hilfe sein können.

Durch diese Unterstützung entsteht womöglich ein gewisser Vorteil, da potenzielle Kunden dies sicherlich wertschätzen. Allerdings sollte darauf geachtet werden, solche Tipps nicht so umfangreich zu gestalten, dass eine Buchung der eigentlichen Consulting-Leistung nahezu überflüssig wird.

Emotionalität

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Emotionalität. Diese kann in der Geschäftswelt unter anderem Verkäufern im direkten Kundenkontakt durch die Beachtung verschiedener Aspekte eine große Hilfe sein. Gleiches gilt für eine Website, die das Ziel hat, Kunden für eine Leistung zu begeistern.

Gerade durch Emotionalität besteht die Möglichkeit, sich im Bereich B2B von der Konkurrenz abzugrenzen und bei potenziellen Kunden aufzufallen. Denn: In diesem Geschäftsfeld kommt es oftmals auf die Fakten, Zahlen und den bereits angeklungenen Mehrwert an.

Jedoch werden Entscheider bei potenziellen Kundenunternehmen sicherlich in vielen Fällen auch, zumindest bis zu einem gewissen Grad, von Emotionen bewegt. Die Emotionalität liefert womöglich zudem gerade im B2B-Sektor zusätzlich einen gewissen Überraschungseffekt. Umsetzbar ist sie auf der Homepage unter anderem durch:

  • emotionale Bilder
  • das Erzählen einer Geschichte
  • die Präsentation einer Vision

Emotionale Bilder bedienen die visuelle Komponente und können, bewusst oder unterbewusst, Gefühle hervorrufen. Entsprechende Fotos sollten zu den Leistungen, die der Consultant anbietet, passen und durchweg positiv wirken.

Eine Geschichte kann ebenfalls emotional wirken. Womöglich lässt sich dieser Aspekt durch eine kurze Beschreibung des eigenen Weges des Consultants sowie seine Motivation und Begeisterung für seinen Job umsetzen.

Gleiches gilt für eine bestimmte Vision, zum Beispiel eine solche, die der Consultant für seine Kunden hat. Statt diese ausschließlich anhand von Fakten und Zahlen darzulegen, kann zusätzlich eine emotionale Sprache verwendet werden, die den Leser im übertragenen Sinne „mitnimmt“.

Referenzen

Des Weiteren spielen Referenzen eine große Rolle. Gerade, wenn erfolgreiche Unternehmen in einer Branche bereits Aufträge an den Consultant gegeben haben, kann dies die Reputation und somit die Motivation für potenzielle Kunden, ebenfalls Leistungen zu buchen, steigern.

Gleichzeitig dient es als eine Art Beleg für den Mehrwert, den der Berater seinen Kunden bieten kann. Wenn dieser nicht gegeben wäre, würden große und erfolgreiche Firmen sicherlich nicht auf seine Leistungen vertrauen.

Möglichkeiten zur direkten Buchung

Des Weiteren kann es sinnvoll sein, auf der Homepage für Geschäftskunden eine Möglichkeit für eine direkte Buchung per Mausklick zu integrieren. Dies kann für eine sinnvolle Organisation zum Beispiel mithilfe eines Kalenders umgesetzt werden.

Im Falle eines Consultants könnten auf diesem Weg unter anderem ein Erstgespräch oder ein Termin für ein Seminar vereinbart werden. Der große Vorteil hierbei besteht in dem geringen Aufwand, den ein Kunde unternehmen muss, um eine Leistung zu erhalten.

Präsentation für mögliche Partner

Des Weiteren spielt die Präsentation für potenzielle Partner eine wichtige Rolle. Auch diese sollten, sofern sie für den Selbstständigen oder Freiberufler eine Bedeutung haben, auf der Homepage einen Reiter finden, in welchem alles Wichtige kurz erklärt wird. Hierzu kann gehören:

  • möglicher Profit für das Gegenüber durch eine Partnerschaft
  • eigene Erwartungen an den Partner

Mögliche Vorteile für Partner

Zu den möglichen Vorteilen für Partner kann unter anderem die Steigerung des Umsatzes gehören. Darüber hinaus besteht die Option, gegenseitig vom Netzwerk des Gegenübers einen Mehrwert zu erhalten.

Sofern dieses bei dem Consultant, der die Website betreibt, bereits äußerst ausgeprägt ist, kann es sinnvoll sein, diese Umstände darzulegen und anzupreisen.

Erwartungen

Des Weiteren besteht die Möglichkeit, die Erwartungen an einen potenziellen Partner auf der Website klar darzulegen. Diese können zum Beispiel in einer Investition in das eigene Unternehmen oder im Vermitteln von Kontakten bestehen.

Auf diese Weise bekommen potenziell interessierte Firmen einen Überblick, was sie bieten sollten und ob eine solche Partnerschaft realistisch Sinn ergeben würde.

Sinnvolle Alternativen zur Website?

Bei der Fragestellung, ob ein Selbstständiger oder Freiberufler eine eigene Website benötigt, kommt an einem gewissen Punkt unweigerlich die Frage nach möglichen Alternativen auf, durch welche Kunden erreicht werden können. Unter anderem folgende Optionen könnten angedacht werden:

  • Visitenkarten und Flyer
  • Social-Media-Auftritte

Visitenkarten und Flyer

Eine Möglichkeit besteht im Erstellen und Verteilen von Visitenkarten und Flyern. Gerade bei weniger internetaffinen Entscheidern bei potenziellen Kunden können diese Optionen einen guten Eindruck hinterlassen.

Ein Selbstständiger oder Freiberufler sollte sich also fragen, ob er davon ausgeht, dass es in seiner speziellen Zielgruppe hauptsächlich Personen gibt, die vergleichsweise wenig im Internet aktiv sind. In den älteren Generationen kann dies durchaus vorkommen.

Es ist allerdings davon auszugehen, dass dieses Charakteristikum heutzutage aufgrund der hohen Bedeutung des Internets für nahezu alle Geschäftsbereiche auf eine deutliche Minderheit zutrifft. Zudem kann durch solche handfesten Medien kaum der Informationsumfang geliefert werden, der durch das Betreiben einer Website übermittelbar ist – es sei denn, es werden Kataloge erstellt und verteilt.

Daher sollten diese Optionen bei einer entsprechenden Zielgruppe eher als zusätzlicher Bonus genutzt werden. Das Erstellen einer Website, auf welche auf den Visitenkarten oder Flyern verwiesen wird, ist jedoch in den allermeisten Fällen sinnvoll.

Social-Media-Auftritte

Eine weitere mögliche Alternative zur Website besteht in Social-Media-Auftritten. Diese können unter anderem erstellt werden auf:

  • Instagram
  • Twitter
  • TikTok

Vor allem für Consultants, die sich auf eine jüngere Zielgruppe, also zum Beispiel junge Gründer konzentrieren, sind diese Kommunikationswege in der heutigen Zeit sinnvoll bzw. geradezu unerlässlich.

Online finden sich Anleitungen, worauf hierbei für den Bereich B2B geachtet werden sollte. Grundsätzlich unterscheiden sich diese Faktoren nicht sonderlich von den wichtigen Inhalten einer Homepage. Allerdings sind sie aufgrund der Charakteristika der sozialen Netzwerke dort häufig deutlich kompakter zusammengefasst.

Kann ein solcher Auftritt eine Homepage für ein Unternehmen oder einen Freiberufler aus der Consulting-Branche jedoch vollumfänglich ersetzen? Grundsätzlich ist dies zwar möglich, allerdings mit einigen Nachteilen behaftet.

So können auf der Website sicherlich ausführlichere Informationen vermittelt werden. Darüber hinaus kann das Verlinken der Website in einem sozialen Netzwerk seriös und in der Konsequenz vertrauensfördernd wirken.

Fazit

Insgesamt lässt sich festhalten, dass eine eigene Website für Selbstständige und Freiberufler in nahezu jeder Branche in vielen Fällen sinnvoll ist – dies gilt gleichermaßen in der Consulting-Sparte. Dieser Umstand liegt vor allem an den Möglichkeiten, den Kunden eine Art Visitenkarte zu liefern, Vertrauen zu schaffen und die eigene Reputation in der heutzutage äußerst bedeutsamen Online-Welt seriös zu präsentieren. Gerade in der Anfangsphase einer Selbstständigkeit oder eines Unternehmens kann eine Homepage dabei helfen, erste Bekanntheit zu erlangen. Bei alledem sollte berücksichtigt werden, dass die Investition von monetären Mitteln sowie Zeit sowohl dem potenziellen Mehrwert als auch dem Status des Selbstständigen bzw. Freiberuflers angemessen sein sollte. Des Weiteren ist es jedoch für das Erreichen vieler Zielgruppen wichtig, bei den Marketing- und Akquise-Aktivitäten nicht ausschließlich auf die eigene Homepage zu setzen, sondern darüber hinaus weitere Kanäle zu suchen, die hilfreich sein können.

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/pj
Veröffentlicht am: 06.12.2021

 

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