100 Stunden pro Jahr für Präsentationen

i-Pointing-/ INNOFACT-Studie

Arbeitszeitfresser Powerpoint? Eine aktuelle Studie zeigt, wie viel Arbeitsstunden pro Jahr mit der Erstellung von Präsentationen verbracht werden - im Durchschnitt. Berücksichtigt man die Anzahl der Stunden, die pro Präsentation gebraucht werden, zeigt sich, dass sie ein wichtiger ökonomischer Faktor sind.

Präsentationen sind ein einem wesentlichen Zeit- und Kostenfaktor der deutschen Wirtschaft (Bild: wutzkoh-fotolia)
Präsentationen sind ein einem wesentlichen Zeit- und Kostenfaktor der deutschen Wirtschaft (Bild: wutzkoh-fotolia)

Durchschnittlich 100 Stunden arbeiten Deutschlands Angestellte und Freiberufler jährlich an ihren Präsentationen. Diese werden damit zu einem wesentlichen Zeit- und Kostenfaktor der deutschen Wirtschaft. Diesen Schluss legt jetzt eine repräsentative Panel-Befragung bei 1022 berufstätigen Deutschen des Marktforschungsinstitutes INNOFACT nahe. Im Auftrag des Präsentationsdienstleisters i-pointing untersuchte es, welche Bedeutung Präsentationen im deutschen Arbeitsalltag haben. Schon jetzt, so zeigt die Studie, nutzt die Mehrheit der Deutschen (57,4 Prozent) ein Präsentationsprogramm im Berufsalltag. 

Durchschnittlich nimmt das Erstellen einer einzelnen Präsentation hierzulande 2,2 Stunden in Anspruch. Jeder fünfte benötigt dazu mehr als drei Stunden – bei den Akademikern ist es jeder vierte. Jeder achte unter ihnen (12,3 Prozent) sitzt sogar mehr als vier Stunden im Schnitt an seiner Präsi.  "In der Regel sind Angestellte und Freiberufler mit höherer Formalbildung mit komplexeren Aufgaben betraut. Das spiegelt sich in der Zeit wider, die für eine entsprechende Präsentations-Darstellung aufgewendet wird", so Marion Koppitz, CEO von i-pointing. "Zu dem Zeit- kommt für Arbeitgeber bzw. Auftraggeber hier auch der Kostenfaktor überproportional zu tragen, da Hochschulabsolventen überwiegend zu den oberen Einkommensklassen zählen". 

Jeder zweite Deutsche, der in seinem Job Präsentationen erstellt, macht dies mindestens einmal die Woche – zwei Drittel mindestens mehrmals im Monat. Immerhin 13,1 Prozent der Befragten sind Heavy User und nutzen sogar täglich bzw. fast täglich ein Programm zur Präsentationserstellung. Allein bei nur einer einzigen Präsentation pro Woche würde sich die Zeit pro Person damit insgesamt auf über 100 Stunden jährlich summieren (bei 46 Arbeitswochen und einer durchschnittlichen Zeit von 2,2 Stunden pro Präsentation). "Präsentationen bleiben in der deutschen Wirtschaft unabdingbar –  ob intern im Unternehmen Projekte vorzustellen, für die Investorensuche oder auch auf Kongressen und Fachveranstaltungen. Doch die Zahlen zeigen, was für ein bedeutender ökonomischer Faktor sie sind", so Koppitz weiter.  

Spitzenreiter unter den Programmen ist dabei Microsoft PowerPoint, das von rund 81 Prozent der Befragten mindestens einmal im Monat zum Einsatz kommt. Die Konkurrenten Apple Keynote und Prezi liegen mit 26,4 beziehungsweise 21,2 Prozent bei der monatlichen Nutzung weit abgeschlagen auf Platz zwei und drei. 

Veröffentlicht am: 03.05.2018

 

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