.CPC: Das Gleiche nur in Grün … oder?

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13.04.2018

Ein Insiderbericht von Regina Unger, CPC Unternehmensmanagement AG.

Regina Unger, CPC

Um ehrlich zu sein: Ich gehörte bestimmt nicht zur Bewerber-Zielgruppe für eine Beratung. Ich hatte keine Beratungs-Vorerfahrung und ich hatte ein gesundes Misstrauen gegenüber diesen Besserwissern. Um es kurz zu machen: Mein erklärtes Lebensziel beinhaltete nicht, als Beraterin zu arbeiten. Es war eher Zufall, dass ich bei Kununu über .CPC stolperte, und die .CPC-Homepage hat dann doch mein Interesse geweckt. Ein Jahr später ist die Frage berechtigt: Warum jetzt doch Beraterin?

Zusammenarbeit auf Augenhöhe

Vom ersten Tag an war die .CPC nicht das, was ich erwartet hatte. Das erste was mir positiv aufgefallen ist, sind die Hierarchien. Ich kann nicht sagen, dass diese bei uns nicht existieren. Es ist mehr das Selbstverständnis und wie sie gelebt werden. Schon am ersten Tag fiel mir auf: Mit absolut allen (ja, auch den Partnern) war ich per Du. Das kannte ich so noch nicht. Die Haltung, mit der alle miteinander kommunizieren, ist von gelebter Augenhöhe geprägt. Auch als Neuling konnte ich mich aktiv bei sämtlichen Diskussionen einbringen – kleine Korrektur: Das war sogar gewünscht und gefordert. Was ich bis heute lernte: Haltung prägt Verhalten. Dann ist es auch okay, wenn sich nicht jeder immer optimal verhalten kann, denn .CPCer sind auch nur Menschen – sogar die Partner.

Die Schattenseiten des Beraterseins

Der Beratungsberuf hat klare Vorteile: wechselnde Arbeitsumfelder, spannende Kundenprojekte und immer neue Herausforderungen – zumindest, wenn man das mag. Die ständig neuen Herausforderungen verlangen einem aber auch ein hohes Maß an Flexibilität und Veränderungsbereitschaft ab – zeitlich, geografisch und im Kopf. Um dem stressigen Berufsleben eines Beraters ein wenig mehr Normalität einzuflößen, nutzen wir bei der .CPC viele verschiedene Konzepte. 

Ein Beispiel: Häufig ist man „weit“ weg von seinem eigenen Zuhause eingesetzt. Um trotzdem abends sprichwörtlich ein Zuhause zu haben, nutze ich wie die meisten meiner Kollegen nicht die üblichen Hotels als Unterkunft, sondern die gestellte Projektwohnung („serviced Appartments“). Als ich das zum ersten Mal gehört habe, fand ich das befremdlich. Ganz ehrlich: Wer will denn schon mit seinen Kollegen zusammenleben? Wo bleibt da meine Privatsphäre? Heute schätze ich die Vorzüge. Zum Beispiel ist es mir viel wert, nicht ständig mit meinem großen Trolley reisen zu müssen.  Nur: Darauf einlassen muss man sich schon. Erleichtert hat mir das ‚Einlassen‘, dass viele Kollegen mehr zu guten Freunden wurden, und nicht Arbeitskollegen blieben. Und die Privatsphäre? Dann schließe ich die Türe meines Zimmers - wie im Hotel.

Zeit ist wertvoll, auch außerhalb des Büros

Beratungsaufgaben halten sich nicht an Kernarbeitszeiten, logisch. Andererseits möchte ich nicht, dass meine Arbeitsstunden ins Unermessliche wachsen. Heute weiß ich um die Vorzüge des Lebensarbeitszeitkontos in Verbindung mit einem Jahres-Stundenmodell. Alle werthaltigen Stunden, egal ob ich diese für interne Aufgaben oder Kundeprojekte leiste, schreibe ich auf. In weniger stressigen Projektphasen arbeite ich dann auch einfach weniger. Wann und wo ich arbeite, bestimmt sich im Wesentlichen daraus, an was ich gerade arbeite. Wichtig ist die Abstimmung in meinem Team. Das Thema Arbeitszeit ist natürlich auch bei der Familienplanung ein Thema. Berater sein und Familie haben? Unmöglich, oder nicht? Um das Berufs- mit dem Familienleben in Einklang zu bringen, unterstützen wir bei der .CPC durch selbst gestaltbare Elternzeit und flexible Arbeitszeitmodelle. Für Frauen wie Männer. Andererseits verlangt das große Maß an Freiheit jedem Mitarbeiter eine hohe Verantwortung und gegenseitige Rücksichtnahme ab. So gelingt es, die Zeit mit der Familie und der Arbeit unter einen Hut zu bekommen.

Mitverantwortung

Insgesamt sind in der .CPC viele Sachen eher auf Langfristigkeit ausgerichtet. Ein Ziel ist die dauerhafte Zusammenarbeit mit den Kollegen. Das äußert sich auch darin, dass die .CPC als nichtbörsennotiertes Unternehmen ausschließlich in Mitarbeiterhand ist. Eigentümer der CPC sind knapp die Hälfte der Mitarbeiter. Ab Manager-Level wird das auch gefordert. Diese Besonderheit fördert Commitment und mitunternehmerisches Denken und Handeln aller Kollegen. Interne Arbeitsgruppen und Initiativen, wie z.B. Agile, Leadership oder auch die Integration neuer Kollegen sorgen dafür, dass Strategie und Arbeitsbedingungen an unseren Bedürfnissen und den Vorstellungen unserer Kunden ausgerichtet sind – und nicht an der Konkurrenz. Diese Kooperations- und Diskussionskultur ist eine unsere großen Stärken und verhindert, dass die Strategie auf dem Frühstückstisch landet. Echter Change kann nur gelingen, wenn er von der Mehrheit getragen wird.

Lebenslanges Lernen 

Die Karriereleiter der CPC richtet sich ausschließlich nach den Fähigkeiten und den Fertigkeiten des Einzelnen. Hire attidude, train skills – das ist eine wichtige Leitplanke. Entsprechend ist die „Karrierepyramide“ durchlässig und nicht quotengesteuert. Durch zielgerichtete Trainings mit Fokus auf Anwendung erlange ich effektiv Wissen. Neue Methoden und Theorien probiere ich in offenen Formaten, wie z.B. Barcamps, aus. Voneinander lernen, ist ein weiteres, wichtiges Instrument und geschieht z.B. in Knowledge-Sessions von und für Kollegen. Erfahrung aber, lernte ich da nicht – die musste und konnte ich selber machen. Chancen gab und gibt es dafür genug. Aber das fordert(e) mir auch Mut ab. Schritt für Schritt übernehme ich mehr Themen- und Verantwortungsbereiche. Begleiter helfen mir, durch Austausch, Coaching, Sparring oder Reflexion dabei, die nächste Stufe zu erreichen. Das gilt vom Consultant bis zum Manager und Partner, von denen übrigens keiner Mrs. oder Mr. Perfect ist. 

Feedback ist Führung 

Ich habe noch kein Unternehmen erlebt, das 360°-Feedback so ernst nimmt wie die .CPC. In meinem ersten Projekt fragte mich einer der Firmengründer, wie er unsere Zusammenarbeit aus meiner Sicht noch verbessern könnte. ‚Cool‘ meinen vielleicht viele, die sich das wünschen. Ehrlich: Es war eines meiner schwersten Gespräche. Das ist charakteristisch für unsere Führungs- und Unternehmenskultur: Wir meinen es ernst. Und die Meinung „aller“ hat einen hohen Stellenwert. Deshalb machen wir bei Great Place to Work mit: wegen der Mitarbeiter-Umfrage. Okay, Stolz bin ich dann auch, wenn es mit dem Preis klappt und wir zu den 100 Besten gehören. 

Fazit? .CPC ist nicht das „Gleiche in Grün“

Nach einem Jahr als Beraterin bei der .CPC ist mein Fazit: Läuft! Die erlebte Unternehmenskultur und das Miteinander haben mich nochmal positiv überrascht. Der Job ist sehr anspruchsvoll, unglaublich vielseitig, oft unvorhersehbar aber niemals langweilig. Ob ich die .CPC jedem empfehlen könne, wurde ich mal gefragt. Naja, das Beratungshandwerk ist nicht jedem in die Wiege gelegt, aber die .CPC und ich haben uns gefunden. Wer aber ernsthaft und qualifiziert nach einer Beratung mit Fokus auf Change Management sucht, dem sei nach so viel von Kultur und Miteinander verraten: Wir haben auch fachlich was drauf.

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♯ changemanagement


Regina Unger, Consultant 

 

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