Die E-Mail lebt!

Deloitte-Studie

Virtual Reality-Technik, aber auch die Sprachsysteme Alexa, Siri, Cortana & Co sind seltener als vermutet im Einsatz. Das Smartphone wird immer öfter zum Kino und die gute alte E-Mail ist nicht totzukriegen.

Die VR-Brille bleibt schon mal hängen (Bild: fill - pixabay.com)

Die VR-Brille bleibt schon mal hängen (Bild: fill - pixabay.com)

 

Deloitte hat über eine Befragung einige Consumer-Angebote einem Hype-Check unterzogen: Offenbar ist das Thema Virtual Reality noch weit von einem Massenphänomen entfernt. Der Anteil der Full-Feature-Brillen am gesamten Gerätebestand stieg zwar um fast das Doppelte auf nunmehr 32 Prozent, doch einfache Cardboards genügen den Ansprüchen schon nicht mehr und verlieren an Bedeutung. Entscheidend sei, ob es künftig einen erkennbaren Mehrwert von Virtual-Reality-Anwendungen gebe, schreiben die Autoren. 

5G und Sprachsysteme wenig gefragt

Enttäuschende Entwicklung auch bei 5G. Fast zwei Drittel der Befragten ist der neue Mobilfunkstandard mit seinen höheren Bandbreiten nicht so wichtig. Offenbar konnte der Nutzen des schnellen Mobilstandards bislang nicht überzeugend dargestellt werden. Nur wenige möchten außerdem dafür mehr bezahlen. Bei den Sprachassistenten sieht es trotz vieler Ankündigungen auch nicht so rosig aus. Sie sind wenig gefragt, lediglich knapp jeder Fünfte der Befragten verwendet Siri & Co. Etwas mehr genutzt werden diese Angebote, wenn es darum geht, die Hand frei zu haben – etwa beim Autofahren. 

Handy statt Kino

Doch es gibt auch positive Signale: Das Smartphone wird zunehmend zur mobilen Leinwand. Als Videokamera gewinnt es ebenfalls an Beliebtheit. Gegenüber dem Vorjahr verdoppelte sich die Mobiltelefon-Nutzung für Live-TV, Fernsehen über Mediatheken-Bestände sowie Streamen von Filmen auf Werte um 12 bis 13 Prozent. 

So tot die SMS inzwischen als Kommunikationsmittel ist, so beliebt bleibt die E-Mail. Mit 43 Prozent nutzt sie fast die Hälfte täglich, vor allem im Geschäftsleben scheinen sich die Anwender damit am wohlsten zu fühlen. 

Auch bei der siebten Auflage des Global Mobile Consumer Survey wurden Nutzungsgewohnheiten, Haushaltsausstattung und Offenheit gegenüber neuen Technologien untersucht. Alleine in Deutschland wurden von Deloitte mehr als 2.000 Konsumenten befragt, weltweit waren es über 53.000.

ts

Veröffentlicht am: 11.10.2017

 

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