Durchbruch steht bevor

Elektromobilität 2: EY-Analyse

Die führenden Autokonzerne bereiten sich auf den Durchbruch der Elektromobilität vor – und investieren nicht nur in die Entwicklung neuer Modelle, sondern auch in neue Fabriken, Batteriewerke und die Umrüstung ihrer bestehenden Produktionsstätten. Das sind Ergebnisse einer EY-Analyse der weltweiten Investitionstätigkeit der 16 führenden Automobilkonzerne.

Wann entdeckt der breite Markt sein Herz für das E-Auto? Bald, sagen die Experten (Bild: geralt - pixabay.com)

Wann entdeckt der breite Markt sein Herz für das E-Auto? Bald, sagen die Experten (Bild: geralt - pixabay.com)

 

Insgesamt haben die 16 größten Autokonzerne der Welt in den vergangenen zwei Jahren 25 konkrete – also auf einen bestimmten Standort bezogene – Investitionsprojekte im Zusammenhang mit Elektromobilität im Volumen von insgesamt 5,2 Milliarden Euro angestoßen, davon entfielen 22 Projekte mit einem Wert von 4,2 Milliarden Euro auf das Jahr 2017.

Die drei deutschen Autokonzerne erweisen sich dabei als besonders aktive Investoren im Bereich Elektromobilität: 15 derartige Investitionsprojekte im Volumen von insgesamt 4,7 Milliarden Euro wurden seit Anfang 2016 von Volkswagen, BMW und Daimler gestartet. Auf den Standort Deutschland entfielen 3,2 Milliarden Euro. Im Standort-Ranking folgen China (990 Millionen Euro) und die USA (890 Millionen Euro).

Insgesamt – also einschließlich aller sonstigen Investitionen etwa in Werks-erweiterungen, neue Lackierereien oder neue Entwicklungszentren – haben die 16 größten Autokonzerne der Welt im vergangenen Jahr Projekte im Wert von 27,4 Milliarden Euro angekündigt, das waren 68 Prozent mehr als im Vorjahr, als das Volumen bei 16,3 Milliarden Euro gelegen hatte.

Invest-Weltmeister Deutschland

Nachdem im Jahr 2016 noch die USA das Top-Investitionsziel waren, schob sich 2017 Deutschland auf den ersten Platz im Investitionsranking: Projekte im Volumen von insgesamt 12,3 Milliarden Euro wurden in Deutschland angekündigt. Die USA belegen mit 8,3 Milliarden Euro den zweiten Platz im Länderranking, gefolgt von China (2,0 Milliarden Euro) und Spanien (0,8 Milliarden Euro). 

Für die Studie wurden öffentlich verfügbare Informationen über konkrete, ortsgebundene Investitionsprojekte aus Geschäftsberichten, Investorenpräsentationen oder Pressemitteilungen der Unternehmen ausgewertet. Investitionsprojekte, die sich über mehrere Jahre erstrecken, wurden dem Jahr des Projektstarts zugeordnet.

Veröffentlicht am: 12.03.2018

 

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