ifo Beschäftigungsbarometer steigt weiter

ifo Institut veröffentlicht Zahlen für September

Nicht nur die deutsche Wirtschaftslage ist gut, sondern auch der Arbeitsmarkt präsentiert sich weiterhin stabil. Wie nun das aktuelle ifo Beschäftigungsbarometer des Münchner ifo Instituts zeigt, ist der Personalbedarf der Wirtschaft noch immer groß.


So stieg das Beschäftigungsbarometer, das monatlich durch das ifo Institut ermittelt wird, im September um 1,5 Punkte auf nun 110,1 Zähler. Dies stellt bereits die dritte Steigerung in Folge dar. Zudem verbesserte sich der Index auch gegenüber dem Vorjahreswert aus dem September 2015, als das Barometer 108,6 Punkte erreicht hatte. Zuletzt hatte der Index im Dezember 2015 mit 110,3 Zählern einen noch höheren Wert erzielt.

Wie das ifo Institut mitteilte, hat sich die Bereitschaft, zusätzliches Personal einzustellen, in nahezu allen Branchen erhöht. So sorgt beispielsweise der derzeitige Bauboom dafür, dass das Bauhauptgewerbe intensiv nach weiteren Arbeitskräften sucht und das Beschäftigungsbarometer für diesen Wirtschaftszweig ein neues Jahreshoch erklimmt. Die hohe Kauflaune der deutschen Konsumenten befeuert zudem die Mitarbeitersuche im Handel. Darüber hinaus steigerten auch die Dienstleistungsunternehmen ihre ohnehin schon hohe Einstellungsbereitschaft noch einmal deutlich. Einen Abfall im Beschäftigungsbarometer verzeichnete allein das verarbeitende Gewerbe: In diesem Sektor gab der Index leicht um 0,2 Zähler auf 1,8 Punkte nach. Die Konsumgüterhersteller trieben das Beschäftigungswachstum in der Industrie aber dennoch weiterhin voran.

Zur Studie:
Das ifo Beschäftigungsbarometer basiert auf ca. 9.500 monatlichen Meldungen von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes, des Bauhauptgewerbes, des Groß- und Einzelhandels und des Dienstleistungssektors. Die Unternehmen werden gebeten ihre Beschäftigtenplanungen für die nächsten drei Monate mitzuteilen. Sie können ihre Planungen für die Zahl der Beschäftigten für die nächsten drei Monate als "zunehmen", "gleich bleiben" oder "abnehmen" kennzeichnen. Der Saldowert der Planungen ist die Differenz der Prozentanteile der Antworten "zunehmen" und "abnehmen". Zur Berechnung der Indexwerte werden die Salden jeweils auf den Durchschnitt des Jahres 2005 normiert.

tt

Veröffentlicht am: 29.09.2016

 

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