Jeder vierte Arbeitnehmer arbeitet unter autoritärem Führungsstil

Rochus Mummert

Anweisungen der Führungskräfte dürfen nicht hinterfragt werden, die Chefs kritisieren viel und loben selten. Für 24 Prozent der Arbeitnehmer ist dieses Szenario laut einer Studie von Rochus Mummert tägliche Realität.

In deutschen Büros und Werkhallen gibt damit nach wie vor am häufigsten ein befehlender Führungsstil den Ton an. Erst an zweiter Stelle folgt mit einer Verbreitung von 23 Prozent eine coachende Art des Führens, bei der die Mitarbeiter individuell gefördert und Aufgaben sinnvoll delegiert werden. Weder zwischen den befragten Altersgruppen noch zwischen den Geschlechtern gab es im Rahmen der Studie von Rochus Mummert nennenswerte Unterschiede

Möchte ein Unternehmen seine strategische Positionierung und die operative Leistungsfähigkeit verbessern, muss es die Potenziale seiner Mitarbeiter und Führungskräfte mobilisieren. Der Weg dorthin führt nach Einschätzung der Studienautoren über eine für die notwendigen Veränderungen offene Führungs- und Leistungskultur. Unter Befehls- sowie Ergebnisdruck gestaltete Strukturen, Prozesse und Systeme verpuffen dabei nach einiger Zeit meist wirkungslos, da die Veränderungen nicht in den Köpfen und Herzen der Mitarbeiter ankommen.

Zur Studie:
Die Ergebnisse zur Studie "Emotionale Führung am Arbeitsplatz" von Rochus Mummert basieren auf einer Befragung von 1.000 Arbeitnehmern in Deutschland.

mr

Veröffentlicht am: 26.01.2016

 

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