Kleine Sportmarken können mithalten

Studie der Peter Schmidt Group

51 Prozent der Sportler in Deutschland sagen, dass sie keine Lieblingsmarke haben. Das stelle für kleinere Unternehmen und Start-ups eine große Chance dar, neue Kunden für sich zu gewinnen, schreibt die Peter Schmidt Group, die in einer Onlinebefragung Präferenzen von Sportlern untersuchte.

Die Studie zeige nicht nur, nach welchen Kriterien sich Sportler für ein Produkt oder ein Angebot entscheiden, so die Autoren. Markenverantwortliche erfahren ebenso, wie schon kleine Optimierungen am Design, an der Performance, an Kursangeboten oder der Kommunikation Marken von der Konkurrenz abheben können. 

Abenteuer statt Exklusivität, Aktivität statt Extravaganz

Aber was bedeutet Sport? Ist es ein besonderer Lifestyle, ein Abenteuer voller Energie oder vielleicht doch der ewige Kampf mit dem inneren Schweinehund? Die Peter Schmidt Group hat bei den Sporttreibenden in Deutschland nun nachgehakt. Das Ergebnis: Sport bedeutet für die Meisten Abenteuer, Aktivität und Spaß. Auf keinen Fall handelt es sich für die Befragten um einen extravaganten oder exklusiven Lifestyle. Um also erfolgreich aufzutreten, heißt es für Sportmarken: Leistung, Herausforderung sowie Stärke hervorzuheben - und Sport weniger als Lifestylebewegung zu kommunizieren.

Funktionalität hat Priorität, doch Design entscheidet 

Wer regelmäßig Sport treibt, weiß um die Vorteile von Funktionskleidung. Doch wie wichtig ist Performance beim Kauf? Spielen noch andere Aspekte eine entscheidende Rolle? Die Antwort: Für 90 Prozent der Befragten ist Funktionalität "sehr wichtig". Das Produkt muss vor allem zuverlässig, bequem und funktional sein. Das heißt aber nicht, dass Design unwichtig ist. Wie aus der Studie hervorgeht, scheinen Image und Design eng mit Fan Building verbunden zu sein. Schließlich legen 80 Prozent Wert auf das Design von Sportmarken. 65 Prozent würden sogar mehr zahlen bei gleicher Qualität. "Performance ist das Muss für Sportprodukte. Das Design entscheidet zu einem bedeutenden Teil darüber, ob es zur Lieblingsmarke wird.", so Sven Franke, Design Director bei der Peter Schmidt Group.

Zur Studie: In der 2019 durchgeführten Onlinebefragung beantworteten Sportler aus Deutschland 42 explizite sowie implizite Fragen. Im Fokus standen unter anderem das persönliche Sportverhalten, Sport- und Markenvorlieben sowie die Einstellung gegenüber Sportbekleidung, Design und Sportmarken.

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