Nachhaltigkeitsengagements müssen authentisch sein

Serviceplan

Das Thema Nachhaltigkeit liegt weiterhin vielen Konsumenten am Herzen, weshalb immer mehr Unternehmen versuchen, sich ein nachhaltiges Image zuzulegen – scheinbar mit Erfolg: Immer mehr Firmen können ihr Ansehen in diesem Punkt verbessern.


Die Anstrengungen der letzten Jahre beim Thema Nachhaltigkeit zahlen sich für immer mehr Firmen aus – dies zeigt der diesjährige "Sustainability Image Score" (SIS) der Serviceplan Gruppe, der das Nachhaltigskeitsimage einzelner Unternehmen und ganzer Branchen aus Verbrauchersicht dokumentiert. Demnach hat sich die Anzahl der Branchen, die mindestens das Mittelfeld erreichen, seit 2012 verdoppelt. Darüber hinaus verdiente sich rund ein Drittel der untersuchten Unternehmen eine gute Bewertung – so viele haben dies bisher noch nie geschafft.

Babynahrungsbranche wird als besonders nachhaltig wahrgenommen

Besonders gut schneiden in der SIS-Studie die Hersteller von Babynahrung ab: Mit BEBA und Hipp landen gleich zwei Vertreter der Branche auf den ersten beiden Plätzen. Auf den weiteren Rängen folgen der Tiefkühlkostproduzent Frosta, der Outdoorbekleidungshersteller Patagonia sowie der Haushaltsgerätekonzern Miele. Abgestraft wurde nach dem Abgasskandal hingegen VW, das nun nur noch den unterdurchschnittlichen 88. Platz einnimmt. Am schlechtesten bewerteten die Kunden beim Thema Nachhaltigkeit allerdings die Bekleidungsunternehmen Primark und KiK, die Fastfoodketten Burger King und McDonald’s sowie die Deutsche Bank.

Erst kommt das Engagement, dann die Kommunikation

Um sich im Ranking zu verbessern und damit ein besseres Nachhaltigkeitsimage zu kreiieren, ist aus Sicht von Serviceplan vor allem eines wichtig: Authentizität. "Authentizität wird für Marken und Unternehmen bei der Vermittlung von Nachhaltigkeit immer entscheidender. Kunden beobachten genau, welche Haltung ein Unternehmen vertritt und was ein Unternehmen wie kommuniziert. Inkonsistenz wird von Verbrauchern bestraft, wie man am Bio-Burger von McDonald´s sieht", erklärt Christoph Kahlert, Geschäftsleiter von Serviceplan Corporate Reputation. An erster Stelle müsse daher immer ein tatsächliches, produktrelevantes und ehrliches Nachhaltigkeitsengagement stehen, das erst im Anschluss wahrheitsgemäß kommuniziert wird. Auf diese Weise entstehe positive Reputation.

Zur Studie:
Die Ergebnisse des SIS 2016 basieren auf einer Onlinebefragung von 9.000 Verbrauchern zu 106 Unternehmen aus 16 Branchen.

tt

Veröffentlicht am: 13.06.2016

 

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