Prozessmanagement als Grundlage für digitale Transformation

BearingPoint/BPM&O Studie

05.07.2017

Der wirtschaftliche Erfolg von Unternehmen hängt davon ab, inwieweit die schnelllebigen Kunden-Wünsche und -Ansprüche in der digitalen Welt erfüllt werden. Deutsche Unternehmen begreifen diesbezüglich Prozessmanagement als Grundlage für die digitale Transformation, so eine Studie von BearingPoint.

Prozessmanagement als Grundlage für digitale Transformation (Bild: Rawpixel - fotolia.com)

Unternehmen erkennen, dass BPM notwendige Änderungen erleichtert. (Bild: Rawpixel - fotolia.com)

Die meisten Unternehmen erkennen, dass Business Process Management (BPM) im Zuge der digitalen Transformation notwendige Änderungen in ihrer Organisation wesentlich erleichtert, so eine Studie von BearingPoint und BPM&O. Gleichzeitig haben nur wenige dabei die Zufriedenheit ihrer Kunden im Blick. Das sind zentrale Ergebnisse der zweiten BPM-Studie der beiden Unternehmensberatungen.

Meistern der digitalen Transformation mittels BPM

Die digitale Transformation stellt Unternehmen vor die Herausforderung, digitale Geschäftsmodelle, Produkte und Services zu entwickeln, die Organisationen agiler aufzustellen, Prozesse zu digitalisieren und diese kundenorientiert neu zu gestalten. Mehr als drei Viertel (77 Prozent) der befragten Unternehmen haben laut der Studie erkannt, dass BPM  eine wesentliche Grundlage ist, um digitale Strategien und Initiativen erfolgreich umzusetzen. Für ein wichtiges oder sehr wichtiges Thema halten 81 Prozent der Befragten fast aller Branchen das Prozessmanagement. Insbesondere im Finanzsektor, dem Maschinenbau und der öffentlichen Verwaltung nimmt das Thema an Bedeutung zu.

Kundenorientierung verbessern

Die Kundenerwartungen sowie das Nutzerverhalten ändern sich rapide und sind wesentliche Treiber der digitalen Transformation. Dennoch nennen nur zwei Drittel (64 Prozent) der befragten Unternehmen die Steigerung der Kundenzufriedenheit als Ziel von BPM – obwohl 86 Prozent eine Verringerung der Kundenbeschwerden und 85 Prozent eine höhere Kundenzufriedenheit dank BPM bestätigen. Häufiger im Fokus der Unternehmen sind die Einsparung von Kosten (78 Prozent), die Erhöhung der Transparenz (74 Prozent) und die Standardisierung (74 Prozent). Die sich im Rahmen des digitalen Wandels ändernden Kundenerwartungen erforderten eine klare Ausrichtung von Geschäftsmodellen, Dienstleistungen und Prozessen auf den Kunden, um so die Reaktionsfähigkeit bei Veränderungen der Kundenerwartungen zu erhöhen, meint Sven Schnägelberger, Geschäftsführer der BPM&O.

Zur Studie: BearingPoint und BPM&O befragten 174 Unternehmen verschiedener Branchen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Thema Prozessmanagement.

jvdm

 

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