Steigende Gehälter für Unternehmensberater

Befragung des BDU

Die Bruttofestgehälter im Consulting sind im Schnitt um 3,4 Prozent gestiegen. Und auch die Einstiegsgehälter für den Beraternachwuchs bewegen sich mittlerweile zwischen 41.500 und 55.700 Euro jährlich. Zu diesem Ergebnis kommt der BDU.

Die Einstiegsgehälter für den Beraternachwuchs liegen zwischen 41.500 und 55.700 Euro jährlich. (Bild: Free-Photos - Pixabay)

Die Einstiegsgehälter für den Beraternachwuchs liegen zwischen 41.500 und 55.700 Euro jährlich. (Bild: Free-Photos - Pixabay)


Die Konjunktur in der Consultingbranche brummt seit vielen Jahren. Die Folge: Die Gehälter der Unternehmensberater steigen. So legte das Bruttofestgehalt 2017 über alle Hierarchiestufen um durchschnittlich 3,4 Prozent zu. Das zeigen Ergebnisse einer Studie des Berufsverbands deutscher Unternehmensberater (BDU). Die Höhe der Vergütung in den einzelnen Hierarchiestufen steigt dabei mit zunehmender Unternehmensgröße. Beispielsweise beträgt die Gesamtvergütung beim Berufseinstieg als Analyst in einem Consultingunternehmen mit bis zwei Millionen Euro Umsatz durchschnittlich 44.000 Euro. Im Vergleich steigen junge Hochschulabgänger bei Unternehmensberatungen über fünf Millionen Euro Umsatz mit einem Komplettgehalt in Höhe von durchschnittlich 57.900 Euro ein.

Erfolgsabhängige Vergütungsbestandteile sind die Regel

Ab der Hierarchiestufe Consultant haben über vier Fünftel der Mitarbeiter Vergütungsbestandteile, die sich am Erfolg orientieren. Auch das zeigt die Studie des BDU. Mit zunehmender Karriereebene erhöhen sich die durchschnittlichen erfolgsabhängigen Bezüge. Partner erzielen eine durchschnittliche erfolgsabhängige Vergütung in Höhe von 89.700 Euro, auf der sich darunter direkt anschließende Ebene des Senior Manager sind es deutlich geringere 26.400 Euro im Schnitt. Die Höhe der Boni orientiert sich bei den Marktteilnehmern sehr häufig an den Messgrößen Unternehmensergebnis, Einsetzbarkeit in Projekten (Chargebility) sowie Honorarumsatz.

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