Unternehmensberater nutzen Platform Economy

Freiberufliche Consultants

Für freiberufliche Unternehmensberater wird die Vermittlung von Projekten und Aufträgen über Internetplattformen immer beliebter. Das COMATCH-Netzwerk hat aktuelle Zahlen und kennt die Gründe.

Der Wunsch nach mehr Selbstbestimmung ist ein wichtiger Grund für die Freiberuflichkeit (Bild: Jacob Lund - fotolia)

Der Wunsch nach mehr Selbstbestimmung ist ein wichtiger Grund für die Freiberuflichkeit (Bild: Jacob Lund - fotolia)

Die Vermittlung über Internet-Platformen wird auch für Projekte und Aufträge in der Unternehmensberatung immer beliebter. Der Online-Beratermarktplatz COMATCH berichtet von inzwischen 5.000 freiberuflichen Unternehmensberatern und Industrieexperten, die sich in den letzten drei Jahren erfolgreich registriert haben. Pro Monat kommen hier etwa 140 Berater dazu - auch wenn nur weniger als die Hälfte der Berater, den den Auswahlprozess mit Erfolg durchlaufen.
Das Potenzial der Platform Economy in der Beratung ist offenbar riesig: Erst im April vermeldete consultancy.uk, dass bereits ein Fünftel des Beratungsumsatzes in Großbritannien durch freie Berater erwirtschaftet wird.

Gründe für die Freiberuflichkeit

Vor allem drei Gründe erklären die Popularität freiberuflicher Tätigkeit auf Beraterseite: Sie sind zufriedener mit ihrer Work-Life-Balance, verdienen mehr Geld und tragen mehr Verantwortung als in Festanstellung, wie eine COMATCH-Umfrage aus dem Jahr 2016 zeigt. Wer einmal freiberuflich arbeitet, kann es sich nicht mehr anders vorstellen. Nur ein kleiner Teil (11 Prozent) plant, wieder in eine Festanstellung zurückzukehren.



Katharina Schneider, Director Consultant Relations bei COMATCH:
 "Die Motive für die Freiberuflichkeit sind vielfältig: Manche Berater wollen schlichtweg lieber Berater bleiben statt Partner zu werden, andere gründen parallel zur Projektarbeit ihr eigenes Startup, wieder andere möchten mehr Zeit für die Familie, Hobbys oder Sport. Alle sind angetrieben vom Wunsch nach mehr Selbstbestimmung, wenn sie in die Freiberuflichkeit gehen."

Veröffentlicht am: 29.06.2018

 

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