Verbesserungen im Projektmanagement können sich für Unternehmen lohnen

Staufen analysiert Wandlungsprozesse im Maschinenbau

Das Geschäft der Maschinen- und Anlagenbauer befindet sich derzeit in einem grundlegenden Wandlungsprozess. So erwarten Kunden häufig nicht mehr nur die Lieferung einer einzelnen Maschine, sondern den Aufbau einsatzbereiter Gesamtanlagen.

Teamwork (Bild: Gajus - fotolia.com)
Optimierungen im Projektmanagement können dem Maschinen- und Anlagenbau neue Potenziale eröffnen. (Bild: Gajus - fotolia.com)

Diese Erwartungshaltung begründet sich unter anderem durch die zunehmende Vernetzung von Maschinen und Anlagen im Zuge der Etablierung der Industrie 4.0. Da Systeme und Schnittstellen möglichst miteinander kompatibel sein sollen, entscheiden sich immer mehr OEMs dazu, komplette Fertigungsstraßen aus einer Hand bei ihren Zulieferern zu ordern. Mit derartigen Großprojekten sind diese laut einer Analyse der Unternehmensberatung Staufen jedoch häufig überfordert. Demnach hakt es oftmals insbesondere im Projektmanagement. "Unternehmen kämpfen mit unklaren Verantwortlichkeiten, zu vielen Schnittstellen und überkommenem Abteilungsdenken. Dies führt zu Chaos und Unzuverlässigkeit in der Auftragsabwicklung. Lange Lieferzeiten, unzufriedene Kunden und sinkende Wettbewerbsfähigkeit sind die Folgen", berichtet Jan Sibold von Staufen.

Vom reinen Maschinenbauer zum Projektabwickler

Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus sollten daher versuchen, ihre Fähigkeiten im Bereich des Projektmanagements zu verbessern, um sich auf diesem Weg zum reinen Maschinenbauer zum Projektabwickler zu wandeln. Der Fokus sollte daher nicht nur auf die Produktion, sondern auf den gesamten Auftragsdurchlauf – von der Kundenanfrage bis zur Inbetriebnahme – gerichtet werden. Nach Einschätzung von Staufen ist es darüber hinaus von zentraler Bedeutung, komplexe Aufträge mit internen und externen Zulieferern sowohl transparent als auch zügig bearbeiten zu können. "Die OEMs achten bei der Auftragsvergabe genau darauf, ob ein Lieferant das kann", mahnt Sibold.

tt

Veröffentlicht am: 19.10.2016

 

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